ÖH BOKU fordert offenen Prozess zur Verbesserung und Aktualisierung der Studienprogramme an der Universität für Bodenkultur

Wien (OTS) - Die ÖH BOKU spricht sich gegen den aktuellen
Vorschlag der Steuerungsgruppe des Projektes "BOKU Studien für die Zukunft" aus, der ohne Einbeziehung der FachbereichsvertreterInnen und Betroffenen an der BOKU erstellt wurde. Der in diesem Papier enthaltene Diskussionsvorschlag ist äußerst radikal und stellt die Existenz von Studien - die durchaus als Kernkompetenz der BOKU zu bezeichnen sind - in Frage. So sollen laut dem Vorschlag die Studien der Landwirtschaft, Forstwirtschaft sowie Önologie zu einem Bachelorstudium "Nachhaltige Landnutzungssysteme" zusammengefasst werden. Das Studium der Holz- und Naturfasertechnologie scheint in diesem Vorschlag nicht mehr auf. "Die Bedeutung dieser Studien und deren Verankerung in der österreichischen Bildungslandschaft muss durch eigenständige Studienprogramme an der BOKU verankert bleiben", erklärt Thomas Neudorfer, Vorsitzender der ÖH BOKU.

Thomas Neudorfer: "Bei einer Umsetzung dieses Vorschlages zur weiteren Entwicklung der Lehre an der BOKU, würde die Universität für Bodenkultur sowohl in der Lehre als auch in der Forschung deutlich geschwächt werden. Sinnvoller ist eine Ausweitung dieser immer wichtiger werdenden Themen, sei es im Hinblick auf Versorgungssicherheit, nachwachsende Rohstoffe, Energie oder Sicherheit der Nahrungsmittelkette. Die BOKU behandelt die aktuellen Themen unserer Gesellschaft und hat enormes Potential zukunftsweisende Akzente zu setzen"

Die ÖH BOKU fordert den Senatsvorsitzenden der Universität für Bodenkultur Prof. Gerd Sammer auf, die Vorgehensweise zum Projekt "BOKU Studien für die Zukunft" nicht in der Senatssitzung am 16. April 2008 abzustimmen. "Die Erarbeitung eines neuen Vorschlages zur Verbesserung und Aktualisierung der Studienprogramme unter Einbeziehung der gesamten BOKU sowie der Berufsgruppen ist unumgänglich", schließt Thomas Neudorfer, Vorsitzender der ÖH BOKU.

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