Vilimsky läßt Amtshaftungsklage gegen Faymann und seinen Vorgänge wegen Abfertigungsorgien prüfen

ÖVP- und SPÖ-naher Vorstand reiten ÖBB in veritable Krise und werden mit Traumabfertigungen bedacht

Wien (OTS) - Die Modalitäten der Ablöse von ÖBB-Chef Martin Huber und Vize-Chef Gustav Poschalko entpuppen sich als ein Skandal der Sonderklasse. Mehr als eine halbe Million Euro Abfertigung für die beiden ist ein Schlag in das Gesicht der Steuerzahler und Bahnkunden, empört sich heute FPÖ-Generalsekretär NRAbg. Harald Vilimsky, der in diesem Zusammenhang ankündigte, einen Rechtsanwalt zu beauftragen, zu überprüfen, inwieweit gegen Faymann und seine Vorgänger in dieser Angelegenheit mit einer Amtshaftungsklage vorgegangen werden kann.

Vor dem Hintergrund des umstrittenen Immobiliengeschäftes von Hubers Frau mit einem wichtigen ÖBB-Geschäftspartner, welches der Familie Huber einen Gewinn von mehr als fünf Millionen Euro gebracht haben soll, ist diese Abfertigung die nackte Provokation. Untersuchungswürdig ist allerdings auch die Sache Poschalko. Jetzt beiden einen Lottogewinn als Abfertigung zu gewähren und sie zudem als Konsulenten zu erhalten, ist schier unglaublich, so Vilimsky.

Nach dem millionenschweren Umbesetzungsskandal bei der Asfinag ist nun der nächste Millionenskandal bei Postenbesetzungen im Faymann-Ressort, der nicht ohne Folgewirkung bleiben kann, so Vilimsky.

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