Buchinger: Internet-Abzocke erschweren

Wien (SK) - "Internet-Abzocke ist eines der wichtigsten Themen des Konsumentenschutzes", betonte Konsumentenschutzminister Erwin Buchinger am Donnerstag im Parlament. Insgesamt gebe es "20.000 Beschwerdefälle pro Jahr", alleine 7.000 beim Internet-Ombudsmann in seinem Ministerium. Neben zusätzlichen legistischen Maßnahmen, bedürfe es auch Änderungen auf technischer Ebene, um die Online-Abzocke zu erschweren. ****

Das Problem des Online-Betrugs sei in seinem Haus, dem Konsumentenschutzministerium, bekannt. "Wir versuchen, mit den jetztigen legistischen Instrumenten, alles Mögliche zu tun um der Internet-Abzocke das Handwerk zu legen", unterstrich Buchinger. Man führe Klagen auf Basis des Gesetzes gegen unlauteren Wettbewerb und des Konsumentenschutzgesetzes. Auch eine Zusammenarbeit des Konsumentenschutzministeriums mit der Staatsanwaltschaft existiere. Leider gelinge es den Abzockern immer wieder durch "rechtliche Schlupflöcher zu schlüpfen". Deshalb sei vor allem die Aufklärung der Konsumenten von großer Bedeutung, trotzdem bedürfe es zusätzlicher legistischer Maßnahmen, so der Konsumentenschutzminister abschließend. (Schluss) ar

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