BM Hahn appelliert zu Gelassenheit: Paktiert ist erst etwas, wenn es paraphiert ist

Dialogprozess statt Verwirrung und Verunsicherung

Wien (OTS) - "Wäre zur Weiterentwicklung des Universitätsgesetzes schon alles paktiert, wäre es schon im Ministerrat punktiert!" sagt Wissenschaftsminister Hahn zur aktuellen Diskussion rund um die Uni-Reform. Es geht nicht an, zum derzeitigen Stand der Verhandlungen einzelne Punkte aus dem Zusammenhang zu reißen, um bei bestimmten Zielgruppen zu punkten oder Lorbeeren abzuholen. Denn die Dinge hängen zusammen und die Weiterentwicklung der Universitäten soll ein harmonisches Ganzes werden.

In weiten Bereichen besteht zwischen Bundesminister Johannes Hahn und Wissenschaftssprecher Josef Broukal als SPÖ-Verhandler zur UG-Novelle Übereinstimmung. Da es aber noch offene Punkte gibt, hat es auch noch keine Punktation im Ministerrat gegeben. "Die Gespräche mit Broukal waren ein gute Basis, um klarstellen zu können, welche Richtung die Weiterentwicklung des Universitätsgesetzes nehmen kann. Jetzt ist glasklar, was machbar ist. Aber ein wesentlicher Bestandteil der Gesetzesnovelle sind die Diskussionen mit den Betroffenen, die am Freitag in Linz beginnen und sich über alle Universitätsstädte erstrecken", so Hahn. Dieser Dialogprozess sei im Sinne einer umfassenden Information und eines Meinungsaustauschs wichtig. Es dürfe nicht Verwirrung und Verunsicherung gestiftet werden.

"Die Diskussionen bieten genügend Raum, um sich über Details Klarheit zu verschaffen und bei offenen Punkten noch Gespräche mit den Praktikern des UG 2002 zu führen", so der Minister abschließend.

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