Klement: ÖVP verhindert weitere Schritte zur bundeseinheitlichen Lösung des Kormoranproblems für die Fischereiwirtschaft in Österreich

FPÖ für rasche Lösung des Problems - Unterstützung seitens der SPÖ zugesagt

Wien (OTS) - Im Rahmen des am 26. Februar 2008 stattgefundenen Ausschusses für Land- und Forstwirtschaft verständigten sich die Parlamentarier aller fünf Parteien dazu, einen gemeinsamen Antrag zu erarbeiten, mit der Zielsetzung, diesen dem zuständigen Landwirtschaftsminister mit dem Ersuchen zu übermitteln, eine gesamtösterreichische Lösung Kormoranproblems für die Fischereiwirtschaft in Österreich zu erarbeiten.

"Der Fraßdruck der Kormorane hat einige heimische Fischarten -etwa die Äsche oder die Nase - an den Rand des Aussterbens gedrängt. Es muss endlich zu einer österreichweiten Regelung bzw. Regulierung der in den Wintermonaten aus dem Norden Europas einfallenden Kormoranschwärmen kommen", betonte FPÖ-Landwirtschaftssprecher NAbg. DI Karlheinz Klement.

"Wir haben den Vorstoß mit unserem Entschließungsantrag im Ausschuss für Land- und Forstwirtschaft deshalb getätigt, weil wir einen vernünftigen Ausgleich der Interessenslagen von Jagd, Fischerei und Artenschutz erreichen wollen. Dies vor allem in einer gesamtösterreichischen Lösung", ergänzte Klement.

Es sei enttäuschend und bedauerlich, dass die Vertreter des ÖVP-Parlamentsklub plötzlich einer gemeinsamen Lösung nicht zugänglich sind, so Klement. "Erfreulicherweise hat sich der bei der SPÖ zuständige NAbg. Dr. Günther Kräuter volle Unterstützung für eine bundeseinheitliche Lösung des Kormoranproblems für die Fischereiwirtschaft in Österreich ausgesprochen. Ich hatte bis heute gehofft, mit Landwirtschaftsminister Pröll eine Vorgangsweise zwischen Parlament und Ministerium zu finden, die eine einvernehmliche Lösung des Kormoranproblems bringen würde. Wir werden daher in anderer, geeigneter Form Wege finden, um das Landwirtschaftsministerium mit dieser Frage zu befassen", schloss Klement.

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