Maier fordert mehr Informationen über gefährliches Spielzeug

Wien (OTS) - "Europaweite und nationale gesicherte Informationen
zur Sicherheit von Kinderspielzeug", forderte SPÖ-Konsumentenschutzsprecher Johann Maier am Donnerstag im Nationalrat. Die Konsumenten, die Eltern und auch die Kinder bräuchten Informationen, ob ihr Spielzeug sicher ist, so Maier, der einen nationalen Marktüberwachungsplan. ****

"Spielzeug kann krank machen und im schlimmsten Fall auch tödlich sein", betonte Maier, nicht umsonst habe es im letzten Jahr weltweite Rückrufaktionen gegeben. "Wie kommt solches Spielzeug überhaupt auf den europäischen Markt", fragte sich Maier. Es sei sicherzustellen, vor allem an den Außengrenzen der EU, dass "nur sicheres Spielzeug und keine Produktpirateriewaren" nach Europa kommen, forderte der SPÖ-Konsumentenschutzsprecher. Die Wirklichkeit sehe anders aus, nur sechs Prozent der ankommenden Container in Rotterdam würden kontrolliert werden. Hier sei die Kontrolle zu verschärfen.

Ein großes Problem sei, dass viele der gefährlichen Waren das "CE-Kennzeichen" hätten, trotzdem aber nicht der europäischen Norm entsprächen. Maier forderte "EU-weit gesicherte Informationen, aber auch einen nationalen Marktüberwachungsplan". (Schluss) ar

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