FPÖ: Erinnerungszuwendung für die Angehörigen der Aufbaugeneration

Wien (OTS) - Im Zuge der heutigen Nationalratssitzung brachte die FPÖ einen Entschließungsantrag betreffend Erinnerungszuwendung für die Angehörigen der Aufbaugeneration ein.
Antrag im Wortlaut:

Entschließungsantrag

der Abgeordneten Strache, Kickl, Neubauer und weiterer Abgeordneter betreffend Erinnerungszuwendung für die Angehörigen der Aufbaugeneration eingebracht im Zuge der Debatte zum Tagesordnungspunkt 7 in der 56. Sitzung des Nationalrates am 10. April 2008

Die Bundesregierung plant mit dieser Regierungsvorlage zum wiederholten Male die gesetzlichen Voraussetzungen für eine sogenannte Erinnerungszuwendung für Widerstandskämpfer und Opfer der politischen Verfolgung, in Form einer Einmalzahlung von Euro 1000.-zu schaffen.

Viele vom Krieg und den Nachkriegserlebnissen gezeichnete Österreicher, die im Krieg ihre Familienmitglieder verloren, unvorstellbarer Angst ausgesetzt waren und unter katastrophalen Bedingungen unser Land wieder aufbauten, werden im Gegensatz dazu nicht in den Genuss einer solchen symbolischen Geste kommen.
Es wäre höchst an der Zeit, in diesem Gedenkjahr auch der Aufbaugeneration symbolisch ein finanzielles Dankeschön auszusprechen.

Die unterfertigten Abgeordneten stellen daher folgenden

Entschließungsantrag

Der Nationalrat wolle beschließen:

"Die Bundesregierung wird aufgefordert, dem Nationalrat eine Regierungsvorlage zuzuleiten, die für die zur Aufbaugeneration zählenden Personen eine angemessene regelmäßige finanzielle Zuwendung vorsieht."

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