JUGENDVERTRETUNG: Jugendschutz ENDLICH vereinheitlichen!

Immer das alte Lied - und nichts geht weiter

Wien (OTS) - "Diese Diskussion ist mittlerweile ermüdend", kommentiert Torsten Engelage, Vorsitzender der Bundesjugendvertretung (BJV), das ewige Gezerre um die Vereinheitlichung der Jugendschutzgesetze. "Seit Bestehen der Jugendvertretung fordern wir, den Unsinn von neun unterschiedlichen Jugendschutzgesetzen endlich aufzugeben und ein bundeseinheitliches Gesetz zu schaffen!" In den vergangenen Regierungsprogrammen war stets die Vereinheitlichung als jugendpolitische Maßnahme verankert, geschehen ist nichts: "Das muss sich schleunigst ändern, denn die derzeitige Regelung ist fern jeglicher Realität." Die BJV setzt sich für eine Änderung auf Basis des Vorschlags der Kinder- und Jugendanwaltschaften ein und wird bei der Neuformulierung der Vereinheitlichung gern mit konstruktiven Vorschlägen zur Verfügung stehen.

Für nicht praktikabel hält die BJV die geplante Einführung der farblich kodierten Personalausweise für Jugendliche, welche die Alterskontrollen in der Gastronomie erleichtern sollen. "Bunte Farben sind schön und gut, aber wenn die Wirte bislang nachlässig bei Alterskontrollen waren, werden in Hinkunft auch Ausweise in allen Farben des Regenbogens nichts nutzen", kritisiert Engelage, "wichtiger wäre es, Informationsarbeit zu leisten und vor allem auch die Gastronomie stärker in die Pflicht zu nehmen."

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