LHstv. Dörfler: Rohr will Kindergärten zusperren! Wer so agiert, hat jegliches Recht verwirkt, sich zum Thema Kinderbetreuung zu äußern!

Klagenfurt (OTS) - Zu den heute von Gemeindereferent Rohr geäußersten Vorschlägen hinsichtlich Reformen im Kindergartenwesen, verweist Kindergartenreferent Gerhard Dörfler auf die rigorosen Einsparungsempfehlungen des Gemeindereferenten. In den Prüfberichten zu den einzelnen Gemeinden schlägt Rohr bzw. seine Rechenkommandos rigorose Einsparungen vor. So wird z.B. sinngemäß in den Prüfberichten von Rohrs Gemeindeabteilung folgendes empfohlen: "... der Gemeinderat ist angehalten, die Elternbeiträge auf den Kärnten-Schnitt anzupassen" - also zu erhöhen. Ein anderes Mal heißt es: "Reduzierung auf eine Halbtagskindergartengruppe", "Reduzierung des Beschäftigungsausmaßes der Reinigungskraft bzw. der Köchin", "der Kindergarten sollte nur mehr eingruppig geführt werden.... dies bedeutet, dass das befristetet Dienstverhältnis der Kindergärtnerin nicht mehr zu verlängern wäre."

Dörfler: "Wer wie Rohr solche Einsparungsvorschläge macht, ist nicht berechtigt, sich im Kinderbetreuungswesen aufzuplustern. Jede Äußerung von Rohr in diesem Zusammenhang sehe ich als gefährliche Drohung für das Kinderbetreuungswesen in Kärnten."

Dörfler kritisiert die durchschaubare Politik der SPÖ, denn einerseits fordert Schaunig mehr Plätze, andererseits will Rohr Kindergärten zusperren und der Dritte im Bunde ist Gemeindebund-Präsident Ferlitsch, der feststellt, dass Kärnten ein ausreichendes Angebot hat.

Dazu kommt noch der SPÖ-Bürgermeister von Feldkirchen, Robert Strießnig, der seit Jahren den Bau des Kindergartens St. Ulrich, der von Dörfler als Begegnungskindergarten zwischen Jung und Alt geplant ist, blockiert.

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