Rübig: Mehr EU-Mittel für KMU in der Forschung

Europaparlament nimmt Rübig-Bericht zu EUROSTARS in erster Lesung an

Brüssel, 10. April 2008 (ÖVP-PD) "Die kleinen und mittleren Unternehmen in Europa leisten einen bedeutenden Beitrag für Forschung und technologische Entwicklung. Genau dabei will sie das neue EU-Programm EUROSTARS unterstützen und den KMU einen zentralen Zugang zu EU-Mitteln ermöglichen", sagte der oberösterreichische Europaparlamentarier Dr. Paul Rübig. Der oberösterreichische Europaparlamentarier ist Chefverhandler des Europaparlaments zu diesem Programm, das Parlament nahm heute in erster Lesung den von ihm mit Kommission und Rat ausverhandelten Programmentwurf an. "Damit haben wir schnell ein weiteres wichtiges Element für eine effiziente KMU-Förderung in der EU auf Schienen gestellt", freut sich Rübig. "KMU sollen zur Teilnahme ermutigt und nicht durch zu komplizierte oder zu weit reichende Kriterien abgeschreckt werden. Ein transparentes und unbürokratisches System war daher mein Hauptanliegen - und das konnte ich auch durchsetzen", so Rübig weiter.

EUROSTARS ist ein neues gemeinsames Forschungs- und Entwicklungsprogramm der Initiative EUREKA und dem 7. EU-Forschungsrahmenprogramm der EU. Es stellt Finanzmittel für KMU bereit, die marktorientierte Kooperationsprojekte im Bereich der Forschung federführend verwirklichen. Betrieben wird EUROSTARS von 25 Mitgliedstaaten und 7 assoziierten Staaten sowie der Europäischen Kommission und ist mit 400 Millionen Euro ausgestattet. "EUROSTARS leistet einen Beitrag zur Verwirklichung der Lissabon-Ziele der EU. Forschung und Entwicklung treibenden KMU bekommen einen zentralen Zugang zu EU-Mitteln. EUROSTARS ist thematisch offen, der finanzielle Beitrag der EU muss aber klar erkennbar sein, zum Beispiel durch die Verwendung eines Emblems in den Veröffentlichungen", sagte Rübig heute in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit EU-Forschungskommissar Janez Potocnik in Brüssel.

"Das Besondere an EUROSTARS ist auch, dass vor allem kleine Konsortien begünstigt werden, eine marktorientierte Forschung gefördert wird, die Synchronisierung und Harmonisierung nationaler Verfahren verbessert wird und vor allem die Projektteilnehmer einen gesicherten Finanzierungsmechanismus bekommen", betonte Rübig. "Ich konnte auch durchsetzen, dass nach zwei Jahren eine Bewertung der im Programm festgelegten Förderkriterien erfolgt. Wenn die administrativen Anforderungen zu hoch sein sollten, werden wir sie schnell anpassen. Ich will, dass die KMU ihre Finanzmittel im Rahmen dieses Programms ohne allzu großen bürokratischen Aufwand erhalten."

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