Lichtenecker: Mittelstandsbericht zeigt blinden Fleck der Wirtschaftpolitik der Regierung

Ein-Personen-Unternehmen sozial absichern und steuerlich entlasten!

Wien (OTS) - "Der Mittelstandsbericht 2006/07 zeigt einen riesigen blinden Fleck der Wirtschaftspolitik der Regierung auf: die Ein-Personen-Unternehmen (EPUs)." So kommentiert Ruperta Lichtenecker, Nationalratsabgeordnete der Grünen und Mitglied des Wirtschaftsparlaments, die heutige Diskussion im Plenum des Nationalrats. "Mit 156.744 Betrieben stellten die EPUs im Jahr 2006 bereits 51 Prozent aller Unternehmen der Gewerblichen
Wirtschaft. Und diese bedeutende Gruppe wird im 133 Seiten starken Mittelstandsbericht in einem nur zweiseitigen Exkurs abgehandelt. Die Regierung ignoriert damit eine wichtige Säule der heimischen Wirtschaft!", kritisiert Lichtenecker.

"Die Rahmenbdingungen für die EPUs müssen dringend verbessert werden. So ist es notwendig steuerliche Benachteiligungen zu beseitigen und die soziale Absicherung zu verbessern", fordert Lichtenecker.

Ein heute von Ruperta Lichtenecker gemeinsam mit dem Wirtschaftssprecher der Grünen, Werner Kogler, eingebrachter Entschließungsantrag zur 'Förderung von Ein-Personen-Unternehmen' wurde von der Regierung abgelehnt. "Neben einer parlamentarischen Diskussion der Bedürfnisse der EPUs sowie der Vorlage eines Optionenberichts für ihre Förderung im Rahmen der nächsten Steuerreform stimmte die Regierung damit auch gegen die einfache Forderung, die EPUs im Rahmen der Ausgestaltung der staatlichen Wirtschafts- und Finanzpolitik adäquat zu berücksichtigen. "Das Verhalten von SPÖ und ÖVP ist ein Schlag ins Gesicht der Ein-Personen-Unternehmen!", kritisiert Lichtenecker.

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