Strecke Rosental: Trunk wirft Haider Fahrlässigkeit vor

Kärntner LH verunsichert Bevölkerung - BZÖ negiert Interessen der BürgerInnen

Wien (SK) - "Die Verunsicherungspolitik von LH Haider und LR Dörfler zum Ausbau der Rosentaltrasse grenzt an Fahrlässigkeit", kommentiert heute die Kärntner SPÖ-Nationalratsabgeordnete Melitta Trunk die Aussagen von Haider. "Es geht nicht um eine Hochleistungs-Trasse durch das Rosental, sondern um eine Sanierung der Bahnstrecke - auf der im Übrigen seit Jahrzehnten Personen und Güter transportiert werden - und eine Attraktivierung der eingleisigen Bestandsstrecke inklusive Bahnhöfe für den Nahverkehr", betont Trunk. ****

Die SPÖ-Abgeordnete erinnerte am Donnerstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst daran, dass die Planungen entlang der Wörthersee-Strecke vom damaligen Verkehrsminister Gorbach vorgenommen wurden. Erst durch eine von ihr eingebrachten Petition, die auf der Grundlage der Interessen von Bürgerinitiativen und entsprechender Beschlüsse der Stadt Klagenfurt basierten, wurde Gorbach damals gezwungen, sich mit einer neuerlichen Überprüfung der Lärmbelästigung und Bürgerinteressen zu befassen, hielt Trunk fest.

Ebenso sei es Faktum und auch dokumentiert, dass es trotz ihrer zahlreichen parlamentarischen Initiativen zur Über- oder Untertunnelung der Wörthersee-Trasse im Raum Klagenfurt keine Zusage von Seiten Gorbachs gegeben habe, stellte die SPÖ-Politikerin fest. "Die jetzigen Aussagen Haiders zu einer Eisenbahnhochleistungsstrecke durch das Rosental sind daher nur ein untauglicher Versuch davon abzulenken, dass unter dem damaligen BZÖ-Verkehrminister Gorbach rücksichtslos über die Interessen der Bürgerinnen und Bürger drübergefahren wurden", so Trunk. (Schluss) ps

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