Martinz: Gratis Kindergarten voller Erfolg

10 % mehr drei- und vierjährige befinden sich seit dem Start des Gratis Kindergarten in einer Betreuungseinrichtung. Alle Kindergärten Kärntens machen mit.

Klagenfurt (OTS) - 825 Euro jährlich als Entlastung für die Eltern.

"Während andere Parteien über die Kinderbetreuung in Kärnten streiten, können wir vom Projekt Gratis Kindergarten heute eine Erfolgsmeldung bringen. Über 7.200 drei- und vierjährige gehen in den Gratis Kindergarten Kindergarten", berichtet heute LR Josef Martinz. Das seien um 10 % mehr als bisher. Insgesamt würden 8.143 drei- und vierjährige mit 75 Euro pro Monat gefördert, da auch die Kindergruppen und Tagesmütter in das Projekt Gratiskindergarten einbezogen wurden. "Wo es keinen Kindergartenplatz mehr gibt, werden die Kinder in Gruppen oder von den Tagesmüttern des AVS betreut", erklärt Martinz.

242 Kindergärten Kärntens nehmen laut Martinz am Projekt Gratis Kindergarten teil. Das sind 100% der vom Land geförderten Kindergärten.

"Das Projekt ist ein voller Erfolg und eine direkte Maßnahme gegen die Teuerung. Den Familien bleiben jährlich 825 Euro in der Tasche. Das stärkt die Kaufkraft und entlastet die Familien", hält Martinz fest.

Auch ein Gutachten vom Institut für Höhere Studien belegt: Der Gratis Kindergarten ist eine wesentliche Entlastung für die Familien, erleichtert die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Laut Studie sollte der Ganztags-Kindergarten flächendeckend und vor allem kostenfrei, wie es auch bei der Schule üblich ist, zur Verfügung gestellt werden.

"Das ist unser Ziel. Jedes Kind soll die Möglichkeit haben, die erste Bildungseinrichtung im Leben nützen zu können. Damit erhöhen wir auch die Bildungschancen", so Martinz.

Abgewickelt wird das Projekt Gratis Kindergarten nach einem einstimmigen Regierungsbeschluss vom Hilfswerk Kärnten. "Innerhalb kürzester Zeit konnten alle Anträge der Eltern, die der Kindergartenbetreiber dem Hilfswerk übermittelt hat, abgewickelt werden. Alle Beiträge wurden im März ausbezahlt", kann der Geschäftsführer des Hilfswerk Kärnten, Direktor Horst Krainz berichten. Die Auszahlung sei damit rascher als sonst üblich erfolgt. (Schluss)

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