Kinderbetreuung: Rechtssicherheit herstellen!

Dörfler soll offen legen, wieso er 939.000 Euro nicht haben will, während andernorts 850.000 Euro verschwendet werden. - Einheitliches Kindergartengesetz gefordert!

Klagenfurt (SP-KTN) - "Ich werde weiterhin den Abschluss der 15a-Vereinbarung einfordern, bis Dörfler endlich seine unverständliche und sture Haltung aufgibt", fordert Familiensprecherin LAbg. Beate Prettner eine unverzügliche Annahme der angebotenen Bundesmittel in der Höhe von fast einer Million Euro. Denn gerade der Bereich der Kleinkindbetreuung, insbesondere der Tagesmütter, muss angesichts tausender fehlender Betreuungsplätze ausgebaut werden.

Eine weitere Säumigkeit stellt Prettner bei der derzeit fehlenden Rechtssicherheit im Kinderbetreuungsbereich fest. "Junge Familien brauchen Sicherheit und einen Anspruch auf einen garantierten Kindergartenplatz", unterstreicht Prettner die Forderung nach einem einheitlichen Kinderbetreuungsgesetz in Kärnten. Derzeit sind die unterschiedlichen Bereiche flickwerkartig auf verschiedenste Gesetze aufgeteilt. Apropos Sicherheit: Es kann und darf nicht sein, dass zusätzliche Kosten, wie von Dörfler angekündigt, auf die Eltern abgewälzt werden.

Neben einem akuten Nachholbedarf ortet Prettner auch einen großen Aufklärungsbedarf im Zuständigkeitsbereich Dörflers. So wurden bisher rund 850.000 Euro in die Vorbereitungen des Gratiskindergartens gesteckt. "Das skandalöse dabei ist, dass mit diesem Geld noch kein einziger Kinderbetreuungsplatz geschaffen wurde", kritisiert Prettner scharf, dass das Geld nie bei den Betroffenen, den Kärntner Familien, angekommen ist. Hätte Dörfler dieses Geld direkt in den Ausbau der Kinderbetreuung investiert, hätten hunderte Plätze geschaffen werden können. Prettner kündigte eine Landtagsanfrage an, um im Interesse der Kärntner Familien Transparenz zu schaffen.

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