FPÖ: Belakowitsch-Jenewein und Kickl: Kdolsky bei e-card umgefallen!

Verantwortung der Ministerin, Sicherheit der e-cards zu erhöhen, um missbräuchliche Verwendung zu vermeiden

Wien (OTS) - "Kdolsky macht in der Frage der Sicherheit bei den e-cards einen Rückzieher und will plötzlich das Problem des Missbrauchs nicht mehr sehen", stellten heute FPÖ-Gesundheitssprecherin Dr. Dagmar Belakowitsch-Jenewein und FPÖ-Sozialsprecher NAbg. Herbert Kickl überrascht fest. Es sei unverantwortlich, dass sich die Ministerin jetzt offenbar auf diverse Zurufe hin von der Idee, biometrische Daten wie beispielsweise den Fingerprint auf der Karte zu vermerken, verabschiede, erklärte Belakowitsch-Jenewein in Reaktion auf Kdolskys heutige Aussagen im Nationalrat. Sie erinnerte daran, dass Kdolsky in der letzten Pressestunde durchaus einen Fingerprint auf der Karte befürwortet habe.

Es sei unverständlich und zudem leichtfertig, die mittlerweile erkannten mafiartigen Missbrauchsstrukturen unter den Teppich kehren zu wollen, so Generalsekretär Kickl. "Es ist die Verantwortung der Ministerin, die Sicherheit der e-cards zu erhöhen, um die missbräuchliche Verwendung zu vermeiden. Offenbar hat sie die Probleme ja schon erkannt und einen Schritt in die richtige Richtung unternehmen wollen. Bedauerlicherweise unterliegt aber Kdolsky offenbar diversen Einsagern, die der Ministerin ins Werk pfuschen und eine echte Reformierung des e-card-Systems zu verhindern versuchen. Nicht nur traurig für Kdolsky, denn in erster Linie sind es die Menschen, die in unser Sozialversicherungssystem einzahlen, und in Millionenhöhe um ihre Leistungen betrogen werden", so die beiden FPÖ-Abgeordneten abschließend.

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