Mitterlehner: Ein Feiertag für die kleinen und mittleren Unternehmen

"Die heimische Wirtschaft ist eine mittelständische Wirtschaft"

Wien (ÖVP-PK) - Heute ist ein Feiertag für die Klein- und Mittelbetriebe, weil sie Thema im Nationalrat sind, steht doch der Bericht des Bundesministers für Wirtschaft und Arbeit über die Situation der kleinen und mittleren Unternehmen auf der Tagesordnung der heutigen Plenardebatte. Das drückt den Stellenwert aus, den wir diesen Unternehmen geben, die rund 99,7 Prozent der heimischen Wirtschaft ausmachen. Die heimische Wirtschaft in Österreich ist eine mittelständische Wirtschaft, erklärte ÖVP-Wirtschaftssprecher Abg. Dr. Reinhold Mitterlehner heute, Donnerstag, in seinem Debattenbeitrag. ****

"Es reicht aber nicht, sich darüber zu freuen, dass die KMUs heute auf der Tagesordnung stehen. Wir müssen darauf achten, dass Anspruch und Wirklichkeit bei den Rahmenbedingungen für die mittelständische Wirtschaft weiter zusammen passen. Es gibt für die KMUs auch in Zukunft eine ganze Menge zu tun", betonte Mitterlehner.

So treffen alle Maßnahmen im steuerrechtlichen Bereich den Mittelstand spürbar, wie auch aus dem Bericht zu erkennen ist, führte Mitterlehner aus. "Man sieht eine deutliche positive Entwicklung: Es gibt im berichteten Zeitraum 2006 und 2007 rund 306.000 Unternehmen in Österreich, die Gründungstendenz ist positiv, die Insolvenzen gehen zurück. Das heißt: unsere Unternehmen sind selbst sehr tüchtig und die Maßnahmen der Bundesregierung waren und sind richtig."

Im Durchschnitt seien die österreichischen Unternehmen mit rund elf Mitarbeitern gar nicht so klein, fuhr Mitterlehner fort. Allerdings machen die Ein-Personen-Unternehmen, also jene, die gar keine Mitarbeiter haben, 50 Prozent aller Unternehmen in Österreich aus. "Diese Ein-Personen-Unternehmen sind also ein starker Wirtschaftsfaktor. Mit ihnen müssen wir uns verstärkt beschäftigen. Die Wirtschaftskammer hat in diesem Bereich bereits viel getan."

Aufpassen müsse man laut Mitterlehner im Bereich der Eigenkapitalquote. Hier sei vor allem bei der Vermögenssteuer im Rahmen der geplanten Steuerreform Sensibilität angebracht. "Der überwiegender Teil der KMUs schwimmt nicht im Geld. Diese Unternehmen spüren jede Auswirkung einer Steuerreform sehr stark."
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