Reformen im Kärntner Kindergartenwesen dringend notwendig

LR Rohr bietet Kindergartenreferenten seine Hilfe an

Klagenfurt (SP-KTN) - In Kärnten fehlen bis zu 5.600 Kinderbetreuungsplätze und die Kindergartenförderung und die Betreuungsquote hinken deutlich dem Österreich-Durchschnitt hinterher. Und was macht Kindergartenreferent Gerhard Dörfler? Er sieht in alle dem nach eigenen Worten keinen Handlungsbedarf, lässt als Krönung rund eine Million Euro Bundesgeld ungenutzt in Wien liegen und will den "Schwarzen Peter" für sein Versagen den Gemeinden umhängen, die ohnehin schon mit rund 70 Prozent den Löwenanteil an den gesamten Kindergartenkosten berappen müssen, meinte heute LR Rohr zur Ideenlosigkeit und Sturheit Dörflers und bietet dem Kindergartenreferenten nun seine Hilfe an.

Wie Rohr betonte, habe er in vier Jahren bewiesen, wie man mit intelligenten Reformen und objektiven und von allen Bürgermeistern geschätzten Kriterien bei der Vergabe der Bedarfszuweisungen das Leistungsangebot und die Investitionsmittel in den Gemeinden bei gleichzeitig sparsamer Gesamtgebarung steigern konnte. Das Know-how, mit vorhandenen Geldern effizientere Leistungen anbieten zu können, will Rohr nun Dörfler im Kindergartenbereich anbieten. Denn nur mit polternden Worten und rüder Sprache den Finanzdruck auf die Gemeinden erhöhen zu wollen, ohne an der Substanz im eigenen Referat etwas zu verändern, könne so nicht hingenommen werden. Es gehe vielmehr um eindeutige und nachvollziehbare Kriterien und Spielregeln, wie sie Rohr seit Jahren in seiner erfolgreichen Gemeindepolitik praktiziert.

In diesem Zusammenhang verweist Rohr auf das am Mittwoch von Sozialreferentin LHStv. Gaby Schaunig und Städtebundpräsident Bgm. Helmut Manzenreiter unterbreitete konstruktive Angebot zur Mitfinanzierung im Prozentschlüssel 20:80 zwischen Gemeinden und Land.

Rohr erneuerte heute auch sein bereits mehrfach gemachtes Angebot an Dörfler, indem er gerne bereit sei, mit Finanzreferent Jörg Haider zu reden und den Kindergartenbaufonds gleich mit in die zwischen Rohr und Haider ausgemachte Gesetzesnovelle zu den Schulbaufonds aufzunehmen, in den unter anderem auch der Musikschulbaufonds integriert werden sollte.

Rückfragen & Kontakt:

Mag.a Martina Hornböck
Pressesprecherin der SPÖ-Kärnten
10.-Oktober-Straße 28, 9020 Klagenfurt
Tel.: +43(0)463-577 88-76
Fax: +43(0)463-54 570
Mobil: +43(0)664-830 45 95
martina.hornboeck@spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DS90002