Mölzer: Diskriminierung der deutschen Sprache in der EU muss beendet werden!

Breite Unterstützung für Gleichberechtigung zeigt Unmut in den deutschsprachigen Ländern gegen die Brüsseler Sprachenpolitik

Wien (OTS) - Als erfreulich und begrüßenswert bezeichnete der freiheitliche EU-Abgeordnete Andreas Mölzer die heutige Übergabe einer vom Land Hessen initiierten Erklärung an den EU-Kommissar für Mehrsprachigkeit, Leonard Orban, in der unter anderem 18 Regionen das Ende der Benachteiligung der deutschen Sprache in der EU fordern. "Obwohl Deutsch in der Europäischen Union die von den meisten Menschen gesprochene Muttersprache ist, wird der politische Alltag in der EU vom Englischen und Französischen beherrscht. Dieser unhaltbare Zustand muss aufhören", forderte Mölzer, der den Vorstoß Hessens vollinhaltlich unterstützt.

Weiters erklärte der freiheitliche EU-Mandatar, dass die breite Unterstützung für eine Aufwertung der deutschen Sprache zeige, wie groß in den deutschsprachigen Ländern das Unbehagen gegenüber der Sprachenpolitik Brüssels geworden sei. "Wenn die EU-Kommission wichtige Arbeitsdokumente zu Rechtsakten nicht mehr ins Deutsche übersetzen lässt, dann ist das ein Schlag ins Gesicht aller Deutschsprachigen. Und die Brüsseler Zentrale muss sich nicht wundern, dass hierzulande der EU-Frust immer weiter zunimmt", sagte Mölzer.

Auch sei die stiefmütterliche Behandlung der in der EU am weitesten verbreiteten Sprache ein schlagender Beweis für Heuchelei der Brüsseler Zentrale: "Die Kommission wiederholt gebetsmühlenartig die Bedeutung der Mehrsprachigkeit und behauptet, mit den Bürgern einen Dialog führen zu wollen. In der Praxis jedoch sind die deutsche Sprache und die Deutschsprachigen von diesen hehren Zielen ausgenommen", betonte Mölzer. Daher stelle sich die Frage, was die EU mit dieser offenen Diskriminierung bezwecke: "Will die Kommission auf eiskaltem Weg durch die Hintertür das Englische oder das Französische zur "lingua franca" machen, um den angestrebten EU-Superstaat leichter regieren zu können?", meinte Mölzer abschließend.

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