Hans Jörg Schelling ist neuer AUVA-Obmann

"Herausforderungen gemeinsam und im Konsens lösen"

Wien (OTS) - Der Vorstand der Allgemeinen
Unfallversicherungsanstalt (AUVA) hat heute Dr. Hans Jörg Schelling für eine fünfjährige Funktionsperiode zum Obmann der AUVA gewählt. Schelling löst mit 1. Mai den amtierenden Obmann Komm.-Rat Helmut Klomfar ab - Klomfar scheidet auf eigenen Wunsch nach mehr als sieben Jahren in dieser Funktion aus.

Der neugewählte AUVA-Obmann in einem ersten Statement: "Ich bedanke mich für das Vertrauen und freue mich auf die neue Aufgabe. Es ist mir ein besonderes Anliegen, die anstehenden Herausforderungen gemeinsam und im Konsens zu lösen. Dank der geleisteten Vorarbeit können wir in der AUVA auf ein gutes Arbeitsfundament aufbauen. Meine konkreten Ziele und Projekte werde ich zu einem späteren Zeitpunkt der Öffentlichkeit präsentieren."

Zur Person des neuen AUVA-Obmanns

Beruflich ist der neue Obmann Geschäftsführer der Lutz Holding und seit 1990 auch selbstständiger Unternehmensberater. Seit 2004 ist Hans Jörg Schelling Vizepräsident der Wirtschaftskammer Österreich und seit 2007 Abgeordneter der ÖVP zum Nationalrat. Als Marketing-und Organisationsexperte sowie als Geschäftsführer hat Schelling unter anderem wesentlich zur Expansion des XXXLutz beigetragen, dessen Aufsichtsrat er heute ist.

Hans Jörg Schelling wurde 1953 in Hohenems (Vorarlberg) geboren. Auf die Matura in Feldkirch 1972 folgte ein Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Universität Linz, das er 1981 mit der Promotion abschloss. Schelling ist verheiratet und Vater von zwei Töchtern.

Über folgenden Link steht ein hochaufgelöstes Bild von Dr. Hans Jörg Schelling unter Angabe des Fotocredits "Bettina Mayr-Siegl" honorarfrei für redaktionelle Berichte zur Verfügung:
http://kalender.publico.co.at/AUVA/schelling_3.jpg

Über die AUVA: Soziale Unfallversicherung für rund 4,4 Millionen Versicherte

Bei der AUVA sind rund 4,4 Mio. Personen gesetzlich gegen Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten versichert: 1,2 Mio. Arbeiter, 1,5 Mio. Angestellte, 370.000 Selbstständige sowie 1,3 Mio. Schüler und Studenten. Die AUVA finanziert ihre Aufgaben als soziale Unfallversicherung überwiegend aus Pflichtbeiträgen der Dienstgeber. Diese zahlen 1,4 Prozent der monatlichen Bruttolohnsumme jedes Dienstnehmers (bis zur Höchstbeitragsgrundlage von 3.930,00 Euro) als Unfallversicherungsbeitrag ein.

Prävention ist die vorrangige Kernaufgabe der AUVA, weil sich damit das Schadensgeschehen ursächlich beeinflussen lässt. Prävention, also die Verhütung von Unfällen und die Vorbeugung von Berufskrankheiten, senkt die Kosten für die Heilbehandlung, die Rehabilitation und die finanzielle Entschädigung von Unfallopfern am wirksamsten. Die AUVA hat sich daher nie als "Verwalter" von Arbeitsunfällen betrachtet oder sich darauf beschränkt, "nur" die Haftung der Arbeitgeber im Falle von Arbeitsunfällen oder Berufskrankheiten zu übernehmen. Die AUVA hat es immer als ihre vorrangige Aufgabe angesehen, aktiv und offensiv Arbeitsunfälle zu verhüten: etwa durch intensive Aufklärung über Gefahren am Arbeitsplatz, Information oder Motivation der Arbeitgeber und Arbeitnehmer, durch Forschung oder durch vorbeugende Betreuung von besonders bedrohten Versicherten. In die Säule Prävention wurden 2006 rund 56 Mio. Euro investiert.

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