ÖVK fordert einheitliches Vorgehen: Wildwuchs an CO2-Bestimmungen gehört abgestellt!

29. Internationales Wiener Motorensymposium 24./25. April 2008

Wien (OTS) - Der Klimawandel, die Bedeutung des Klimagases Kohlendioxid und die Versorgung mit Energie sind zentrale Themen des 29. Internationalen Wiener Motorensymposiums, das am 24. und 25. April 2008 in Wien stattfindet. Wie groß ist der Handlungsbedarf betreffend CO2-Verringerung tatsächlich? Sind die Emissionsziele zu hoch angesetzt?

Univ.Prof.Dr.Hans Peter Lenz, Vorsitzender des Österreichischen Vereins für Kraftfahrzeugtechnik (ÖVK), Begründer und Organisator des Symposiums: "Das erforderliche Maß des Handlungsbedarfes ist wissenschaftlich nicht eindeutig feststellbar. Wir sind derzeit dem Gespür oder der Willkür der Politik ausgesetzt."

Mehrere Vorträge international renommierter Wissenschafter widmen sich im Rahmen des Symposiums diesen Fragen. "Der Energiebedarf nimmt weltweit zu, der CO2-Ausstoß steigt unaufhörlich an", erklärt Univ.Prof.Dr. Lenz im Vorfeld der Tagung. "Diese Situation birgt gewaltiges Konfliktpotenzial in sich, da sich nicht alle Länder im gleichen Umfang an den CO2-Minderungsmaßnahmen beteiligen und dadurch die in dieser Hinsicht aktiven Länder besonders hohen wirtschaftlichen Schaden erleiden."

Nach Ansicht des ÖVK wäre es notwendig, weltweit einheitliche CO2-Gesetze zu schaffen. "Der Wildwuchs an höchst unterschiedlichen Bestimmungen in den verschiedenen Ländern gehört endlich abgestellt, fordert Prof. Lenz. Der Wissenschaftler befürchtet, dass "die überzogenen CO2-Reduktionsziele dazu führen, fast die gesamte derzeitige Fahrzeugpalette in Frage zu stellen und in Zukunft nur noch Kleinmobile verkäuflich sein könnten". Damit könne man zwar leben, aber die Zahl der Arbeitsplätze in der Automobilindustrie wäre dadurch gefährdet. Prof. Lenz: "Länder wie Deutschland und das Zulieferland Österreich würden dadurch besonders hohen wirtschaftlichen Schaden erleiden."

Der weltweit bedeutendste Kongress von Motorenexperten wird vom Österreichischen Verein für Kraftfahrzeugtechnik (ÖVK) organisiert. 1000 Spitzeningenieure der Motorenentwicklung aus aller Welt nehmen an dem Symposium in der Wiener Hofburg teil.

Rückfragehinweis:

Rückfragen & Kontakt:

Leo Musil
E-Mail: presse.motorensymposium@oevk.at
Mobiltelefon: +43 664 601 232 59

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | KFZ0001