Ungetrübtes Spielvergnügen für die Kleinen im eigenen Garten

In Österreich verletzten sich 2006 5.900 Kinder durch Spielplatzgeräte. Ein Drittel davon verunglückte in privaten Gärten.

Wien (OTS) - Es steht außer Frage, dass Bewegung für die Entwicklung eines Kindes wichtig ist und deshalb immer gefördert werden sollte. Öffentliche Spielplätze oder Spielgeräte im eigenen Garten sind dafür besonders geeignet und beliebt. Sie bieten verschiedene Bewegungsmöglichkeiten unter freiem Himmel. Der sicheren Beschaffenheit und Anordnung solcher Geräte sollte natürlich große Beachtung geschenkt werden. Denn allein im Jahr 2006 haben sich 5.900 Kinder unter 15 Jahren durch Spielgeräte so schwer verletzt, dass sie im Krankenhaus behandelt werden mussten - Ein Drittel Prozent davon verletzten sich in privaten Gärten, nicht auf öffentlichen Spielplätzen. "Oft stellen Eltern oder Großeltern für ihre Kleinen Spielgeräte im heimischen Garten auf, vergessen aber hin und wieder auf die regelmäßige Wartung", sagt Dr. Kisser, Leiter des Bereichs Heim, Freizeit & Sport im Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV). Hinzu kommt die Tatsache, dass Eltern ihre Kinder im eigenen Garten häufiger unbeaufsichtigt lassen, als auf öffentlichen Plätzen. "Und schon wird mehr getobt und auch häufiger gefallen", erklärt Kisser weiter.

Worauf Eltern achten sollten

Die Freizeitunfallstatistik des KfV zeigt, dass sich Kinder in den wenigsten Fällen aufgrund defekter Spielgeräte verletzen, sondern vielmehr aufgrund von Übermut oder Gleichgewichtsverlust. "Dennoch gibt es viele kleiner Mängel, die schnell ausgebessert werden können", weiß Kisser. Vor allem sollten Eltern auf eventuelle Roststellen oder Splitter achten und beides rasch beseitigen. Hat man mehrere Spielgeräte im eigenen Garten, können Eltern durch die richtige Anordnung und Raumaufteilung Unfallprävention betreiben. Wichtig ist es, die Geräte in entsprechenden Abständen aufzustellen -vor allem gilt das natürlich bei schwingenden Schaukeln.

Woran erkennt man, dass Spielgeräte sicher sind?

Spielgeräte müssen grundsätzlich fest mit dem Untergrund verbunden, und das Fundament muss unsichtbar sein. Morsche oder gar verrostete Teile haben auf einem Kinderspielplatz nichts zu suchen. Ebenso wie spitze Kanten, hervorstehende Teile wie etwa Nägel. Ideal ist es, wenn der Geräteuntergrund mit dämpfenden Material ausgestattet ist -wie zum Beispiel mit Sand, Rundkies, Rindenmulch, Holzschnitzel oder Fallschutzmatten.
Rutschen und Sandkisten
Die Einfassung von Sandkisten darf nicht aus Stein sein -grundsätzlich dürfen auch hier keine scharfen Kanten vorhanden sein. Bei Rutschen kommt es darauf an, dass die Außenwände der Rutschflächen mindestens 15 cm hoch sind, und dass der waagrechte Rutschenanfang (Einsitzbereich) absturzgesichert ist. Der Aufstieg zur Rutsche sollte unbedingt mit Handläufen auf beiden Seiten ausgestattet sein.

Wiener Städtische als Sponsor für die Helmi-Sendung "Achtung, Spielplatz!"

Am Samstag, 12. April 2008, weiß auch Helmi einiges zum Thema Spielplatzsicherheit zu berichten. Um 8.10 Uhr wird auf ORF 1 seine aktuelle Sendung "Achtung, Spielplatz!" erstausgestrahlt. Sie konnte mit freundlicher Unterstützung der Wiener Städtischen realisiert werden. Für alle, die am Samstag keine Zeit zum Fernsehen hatten, ist die Helmi-Folge eine Woche lang auf www.helmi.at zu sehen. Dazu gibt's außerdem einen Quiz mit kniffligen Fragen und einem Bonusgame.

Und darum geht’s in "Achtung, Spielplatz!": Helmi macht seinen jährlichen Spielplatzcheck, bevor die Sommersaison wieder losgeht. Mit seiner Helmkamera filmt er Risikofaktoren und schadhafte Stellen, um sie dann im Schwuppodrom-Computer einzuspeichern und per E-Mail die Reparatur anzuregen. Kaum ist er mit der Bestandsaufnahme auf dem Spielplatz in einem Privatgarten fertig und will gerade weiterschwuppen, da schleichen sich Sandra und Lisa herein und fangen an, übermütig auf dem sichtlich reparaturbedürftigen Privatspielplatz herumzutoben. Eine desolate Schaukel löst beinahe einen Unfall aus, der dank Helmi harmlos bleibt. Kaum ist die erste unsichere Situation gerettet, kommt es auf einem anderen Spielplatz auch zu einer Risikoszene.

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Kerstin Pommereit
Kuratorium für Verkehrssicherheit
Marketing & Kommunikation
Tel.: 05 77 0 77-1906
E-Mail: kerstin.pommereit@kfv.at
www.kfv.at

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