Kollektivvertragsverhandlungen für die Angestellten in der Bauindustrie und Baugewerbe erfolgreich abgeschlossen

Plus 3,7 Prozent ab dem 1.Mai 2008

Wien (GPA-DJP/ÖGB) - Die Kollektivvertragsverhandlungen für die rund 22.000 Angestellten in Bauindustrie und Baugewerbe wurden gestern erfolgreich abgeschlossen. Neben der Erhöhung der Gehälter und der Lehrlingsentschädigungen um 3,7 Prozent für 2008 wurden auch die kollektivvertraglichen Zulagen erhöht. Nach der Laufzeit von 12 Monaten erhöhen sich ab dem 1. Mai 2009 die Gehälter um weitere 3,55 Prozent. Die vereinbarte Parallelverschiebung sichert die Überzahlungen bei den Gehältern. Trennungsgeld und Taggeld werden ebenfalls ab dem 1. Mai 2008 um 0,24 Euro erhöht. ++++

Insbesondere für Lehrlinge im IT-Bereich wurde ein 4. Lehrjahr im Kollektivvertrag festgehalten. Die Lehrlingsentschädigung wird 1.100 Euro betragen.

Für Hinterbliebene von verstorbenen Angestellten wurde der Abfertigungsanspruch (alt) von 70 Prozent auf 100 Prozent erhöht.

Angestellte in der Bauindustrie und im Baugewerbe dürfen auch weiterhin Verbesserungen im Rahmenrecht erwarten. Wegen der zunehmenden Internationalisierung der österreichschen Baubranche wurde eine Arbeitsgruppe vereinbart, die sich mit der Umsetzung eines Zusatzkollektivvertrages zur Regelung von Auslandsentsendungen befasst.

ÖGB, 10. April 2008 Nr. 217

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