Neubau am Schulheim Mäder in Passivhausqualität

LR Egger: Einsparung von 100 Tonnen CO² - Emissionen

Bregenz/Mäder (VLK) - An der Landes-Sonderschule für körperbehinderte Kinder in Mäder wird ein kompakter Neubau in Passivhausqualität den bisherigen Altbau ersetzen, teilt Hochbaulandesrat Dieter Egger mit. Das Land nehme seine Vorbildfunktion in Sachen Energiesparen sehr ernst und setze mit diesem Bauprojekt ein weiteres wichtiges Signal. Die Vorarlberger Landesregierung hat dazu den Baubeschluss gefasst. Bis Sommer 2010 soll der mit knapp sieben Millionen Euro veranschlagte Neubau bezugsfertig sein.

Das alte Heimgebäude wird abgerissen und durch einen neuen Massivbau ersetzt. Dessen Erschließung wird über das Foyer im Erdgeschoss erfolgen, wo sich auch der Speiseraum und der Küchenbereich befinden. In den Obergeschossen werden großzügige Klassen und Therapieräume geschaffen und im Untergeschoss das Therapiebad samt Nebenräumen untergebracht. "Durch die Ausführung in Passivhausqualität können wir jährlich 130.000 Kilowattstunden Energieverbrauch und knapp 100.000 Kilogramm Kohlendioxid-Emissionen einsparen", erläutert Landesrat Egger.

Der Anfang der 1990-er Jahre errichtete Erweiterungsbau bleibt weitgehend unverändert und wird nur an der Verbindung zum Neubau adaptiert. "Der Altbau, der nun abgerissen wird, wies funktionell erhebliche Mängel auf. Auch eine technische Ausstattung entsprach nicht mehr dem heutigen Stand der Technik. Eine Machbarkeitsstudie wies den Abbruch des alten Schulheimes und einen Neubau als beste Lösung aus", so der Landesrat. Während der Bauphase wird die Aula des Schulgebäudes als Speisesaal fungieren, sodass die Kinder ihre Mahlzeiten wie gewohnt im Gebäude einnehmen können.

Das neue Schulgebäude wird über rund 2.900 Quadratmeter Nettgrundrissfläche verfügen und eine deutliche Verbesserung für die betreuten Kinder und das Personal dort bedeuten, so Egger abschließend.

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