Gradauer: 380-kV Erdverkabelung ist machbar und leistbar

Bevölkerung ist weder dem Verbund noch dem Staat etwas wert

Wien (OTS) - Die sogenannte Salzburgleitung von St. Peter/Hart
nach Elixhausen ist in Oberösterreich und Salzburg seit Monaten Gegenstand teils sehr heftiger und emotionaler Auseinandersetzungen. "Eine neue Studie besagt, dass die teilweise Erdverkabelung machbar und auch leistbar ist. Die Verbund APG will natürlich diese Möglichkeit nicht in Betracht ziehen, und argumentiert mit zu hohen Kosten und der technischen Umsetzung. Jetzt hat auch der Umweltsenat, gegen die Interessen der betroffenen Anrainer, die 380-kV-Freileitung in 2. Instanz genehmigt", so der freiheitliche Budgetsprecher NAbg. Alois Gradauer, stellvertretender FPÖ-Landesparteiobmann in Oberösterreich.

"Es ist eine Gemeinheit, dass die Bevölkerung, weder dem Verbund noch dem Staat, etwas wert ist. Der Verbund hat im letzten Jahr 900 Mio. Gewinn gemacht. Das ist ein Rekordgewinn in der Geschichte des Verbundes. Trotzdem verweigert man den Anrainern, die berechtigte Bedenken und Ängste haben, die teilweise Erdverkabelung", so Gradauer.

"Der Verbund verrechnet zwar jedem Konsumenten bei jeder Stromrechnung gesalzene Netznutzungsgebühren, will aber möglichst wenig davon in das Netz investieren. So geht das nicht", ärgert sich Gradauer

"Oberösterreichs LH Pühringer und LR Anschober schweigen zugunsten des Verbunds", betont Gradauer. Die größte Frechheit aber sei, dass der Staat, der am Verbund beteiligt ist, auch zuschaut. "Der Bundeskanzler, als Eigentümervertreter macht keinen Finger krumm", so Gradauer abschließend.

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