Europa gemeinsam für Integration, Interkulturalität und Toleranz: Das Europäische Jahr des interkulturellen Dialog

Wien (OTS) - Das Europäische Parlament und der Rat der Europäischen Union haben das Jahr 2008 zum Europäischen Jahr des interkulturellen Dialogs (EJID 2008) ausgerufen. "Vielfalt gemeinsam leben", das Motto des EJID 2008 lädt ein, mit Menschen unterschiedlichster Herkunft in einen partnerschaftlichen Dialog zu treten und das Lebens- und Arbeitsumfeld gemeinsam zu gestalten. Europa leistet somit einen wichtigen Beitrag zu mehr Toleranz und Integration.

Bildungs-, Jugend- und Kulturprojekte
Die Hauptzielgruppe des EJID 2008 sind junge Menschen. In Österreich stehen die vielfältigen sprachlichen und kulturellen Lebenswelten der Jugendlichen seit Jahren im Mittelpunkt vieler schulischer und außerschulischer Projekte. Das BMUKK hat zum EJID 2008 seine Förderungen für bereits bestehende Projekte des interkulturellen Dialogs mit Modellcharakter aufgestockt.
Im Rahmen der Aktion Schulkulturbudget können alle österreichischen Bundesschulen Projekte einreichen, die über die Beschäftigung mit Kunst und Kultur einen Beitrag zur Stärkung des interkulturellen Dialogs leisten und Interkulturalität und Mehrsprachigkeit als Chance begreifen.

Kulturprojekte
Kultur- und Kunstprojekte, die sich mit dem Thema Interkulturalität aus verschiedensten Blickwinkeln auseinandersetzen, werden während des gesamten Jahres in allen Bundesländern stattfinden. Der thematische Bogen spannt sich dabei von den traditionellen Sparten (Musik, Tanz, Theater, Film, Literatur, Architektur, Mode) bis hin zur Alltagskultur (Kochen, Geschichtenerzählen).

Dialog Tour durch Österreich
Das Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur (BMUKK) ist die nationale Koordinierungsstelle für das EJID 2008 in Österreich und geht während dieses Jahres mit dem ORF eine breit angelegte Medienkooperation ein. Von 04.04.08 bis 06.05.08 gastiert die ORF-Dialog-Tour mit einem abwechslungsreichen Programm aus Tanz-, Theater und Musikperformances aus unterschiedlichsten Kulturen in allen Landeshauptstädten.

Rückfragen & Kontakt:

Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur
Nikolaus Pelinka
Tel.: (++43-1) 53 120-5030

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