Schatz zu Arbeitslosenversicherung: "Wo bleiben Geringfügig Beschäftigte?"

Grüne fordern sozialen Schutz auch für Bezieher von Einkommen unter 349 Euro

Wien (OTS) - "Natürlich sind Entlastungen für Kleinstverdiener zu begrüßen. Doch die Regierung vergisst hier völlig auf eine immer größer werdende Gruppe - die Geringfügig Beschäftigten. Wenn die Beiträge zur Arbeitslosenversicherung bei Einkommen bis 1.100,- Euro nun entfallen sollen und trotzdem ein voller Leistungsanspruch besteht, dann ist unerklärlich, dass Geringfügig Beschäftigte weiter ohne Arbeitslosenversicherung auskommen müssen," kommentiert Birgit Schatz, ArbeitnehmerInnensprecherin der Grünen den heutigen Ministerratsbeschluss. Geringfügig Beschäftigte befinden sich in derselben Belastungssituation wie Kleinstverdiener. Sie sind von der Arbeitslosenversicherung und entsprechend von Leistungen aus dem AMS ausgeschlossen. "Hier ist eine weitere Schlechterstellung schlicht nicht akzeptabel", so Schatz.

Die Anzahl jener Menschen, die einer oder gar mehreren Geringfügigen Beschäftigungen nachgeht wächst stetig. Ziel muss daher sein, diesen Beschäftigten Schutz im Fall von Arbeitslosigkeit, Ausfall durch Krankheit und Pensionsabsicherung zukommen zu lassen.

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