Muttonen fordert Einlenken Kärntens im Länder-Match um Kindergärten

Ausbau-Schwerpunkt beim Angebot für Unter-Drei-Jährige setzen

Klagenfurt (SP-KTN) - Als unverständlich bezeichnet die Kärnter SP-Nationalratsabgeordnete Christine Muttonen, dass Kärnten das Angebot auf Bundesmittel zum Ausbau von Kinderbetreuungseinrichtungen bisher ausgeschlagen habe. "Uns fehlen in Österreich tausende Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren, was die Vereinbarkeit von Beruf und Familie für Eltern logischerweise nicht unbedingt verbessert. Daher ist es besonders unverständlich, dass der Kärntner Kindergartenreferent die Chance auf zusätzliche Mittel des Bundes von knapp einer Million Euro für die Betreuung unserer Kleinen bisher einfach ignoriert hat", kritisiert Muttonen.

Die Kindergarten-Offensive beabsichtige den Ausbau des institutionellen Betreuungsangebots für Kinder; ein Schwerpunkt sind mehr Angebote für die Unter-Drei-Jährigen. Weiters könnten maximal 25% der Mittel für den Ausbau des Betreuungsangebots für die Drei-bis-Sechsjährigen und maximal 50% der Mittel für die Ausbildung von Tageseltern verwendet werden. "Das Ziel der Kindergarten-Offensive sind zusätzliche Betreuungsplätze und nicht die Übernahme laufender Personal- und Betriebskosten der Länder -denn davon haben die Familien wenig. Es ist zu hoffen, dass seitens des Landes Kärnten nun wenigstens die Nachverhandlungen ernsthaft und im Sinne der Kärntner Kinder betrieben werden. Mit der Annahme des Angebots des Bundes könnte es zumindest für 2009 eine Anstoßfinanzierung für mehr Betreuungsplätze für unsere Kleinsten in Kärnten geben; gleichzeitig könnte mit den freiwerdenden Kärntner Landesmitteln eine Verbesserung der Situation bei den Tagesmüttern erfolgen", so Muttonen abschließend.

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