SP-Krotsch: Wiener Gewaltschutz ist vorbildlich!

SPÖ Wien-Frauensekretärin zu 30 Jahre Wiener Frauenhäuser

Wien (SPW) - "Wien ist beim aktiven Gewaltschutz ein Vorbild für ganz Österreich, denn wir setzen uns mit voller Kraft dafür ein, dass sich jede Frau in Wien sicher fühlen kann", betonte die Frauensekretärin der SPÖ-Wien, LAbg. Nicole Krotsch am Mittwoch, bezugnehmend auf das 30-jährige Bestehen der Wiener Frauenhäuser.****

"In Wien gibt es besonders viele Anlaufstellen für Frauen und Kinder, die von Gewalt bedroht sind und schnell Hilfe brauchen. Denn hier wird der Gewalt- und Opferschutz sehr ernst genommen. Im Vordergrund steht dabei der ständige Ausbau der Angebote, um Frauen und Betroffene zu schützen und jenen, die Opfer von Gewalt wurden, die bestmögliche Hilfe zukommen zu lassen", stellte Krotsch gegenüber dem Pressedienst der SPÖ Wien fest. Außerdem erfülle Wien die Empfehlung des Ausschusses für die Rechte der Frau des Europäischen Parlaments, nach der pro 10.000 Einwohner ein Krisenplatz vorzusehen ist.

Weiters stelle die Stadt nicht nur bundesweit das dichteste Netz an Hilfs-, Beratungs- und Betreuungseinrichtungen für Gewaltopfer zur Verfügung, sondern subventioniere auch die vier Wiener Frauenhäuser zur Gänze. Denn vor allem die Frauenhäuser und die ambulante Beratungsstelle des Vereins Wiener Frauenhäuser seien wichtige Partnerinnen des städtischen Gewaltschutzes. "Hier wird schon seit 30 Jahren mit vollem Engagement für die Opfer von Gewalt gearbeitet. Unzählige Frauen fanden hier Zuflucht und konnten mit Hilfe und Unterstützung der Frauenhäuser wieder ein neues Leben beginnen", betonte die Frauensekretärin den wichtigen Beitrag der Wiener Frauenhäuser zum Wiener Gewaltschutz.

Aber auch Einrichtungen wie der in Europa einzigartige 24-Stunden-Frauennotruf der Stadt Wien, Krisenzentren, zahlreiche Mädchen- und Frauenberatungsstellen sowie die Wiener Interventionsstelle gegen Gewalt in der Familie würden einen wichtigen Beitrag zur Unterstützung von Gewaltopfern leisten und das dichte Beratungsnetz der Stadt ergänzen. "Die Gewaltschutzeinrichtungen haben steigende Zulaufzahlen und das beweist, dass immer weniger Frauen bereit sind, Gewalt still zu erdulden und sich Hilfe suchen. Umso wichtiger ist ein umfassendes und vielfältiges Beratungs- und Hilfsangebot, wie es in Wien zur Verfügung steht. Denn Opfer von Gewalt müssen schnell und unbürokratisch Schutz und Hilfe erhalten", unterstrich Krotsch abschließend. (Schluss)

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