Weinzinger zu VOEST: Arbeitsplätze am Standort Linz dürfen nicht gefährdet werden

VOEST hat strenge Umweltauflagen erfüllt - Große Investitionen brachten verbesserte Luftqualität für Linz

Wien (OTS) - "Die Arbeitsplätze am Standort Linz dürfen nicht gefährdet werden." Dies stellte heute der Landesparteiobmann der FPÖ-Oberösterreich, NAbg. Lutz Weinzinger, zu jüngsten Meldungen fest, wonach die VOEST die Investitionen in Linz stoppt. Verständnis zeigte Weinzinger daran, "dass durch die Planungsunsicherheit -womöglich bis zum Jahr 2011 - die VOEST ihre Ausbaupläne wegen der EU-Klimapolitik stoppen will. Hier ist die Politik auf Bundes- und Landesebene gefordert, um die Arbeitsplätze zu erhalten."

Der FPÖ-Landesparteiobmann erinnerte daran, dass die VOEST in den letzten Jahren die strengen Umweltauflagen erfüllt hat. Die großen Investitionen seit 1990 brachten eine verbesserte Luftqualität für Linz. Es sei zu befürchten, dass auch andere Wirtschaftsbereiche den Wirtschaftsstandort Oberösterreich verlassen könnten, um in Nicht-EU-Staaten in Zukunft zu produzieren. "Klimaschutz ist wichtig und richtig. Er muss jedoch sinnvoll erfolgen und darf keinesfalls dazu führen, dass der Standort Linz bzw. Oberösterreich und dadurch neue Arbeitsplätze gefährdet werden", betonte Weinzinger.

"Ich kann den Unmut von Generaldirektor Eder verstehen. Denn in der Wirtschaft muss man vorausschauend planen, um weiterhin erfolgreich zu sein. Diese Unsicherheit - verursacht durch die EU-Kommission -ist nicht akzeptabel. Die Wirtschaft hat in der Vergangenheit bereits große wirtschaftliche Belastungen auf sich genommen, um aktiv zum Klimaschutz beizutragen und tut dies bis dato noch immer. Dem von Eder vorgeschlagenen Bonus-Malus-System, wonach effiziente Produzenten die Co2-Emissionsrechte gratis erhalten, Umweltsünder zur Kasse gebeten werden, kann ich durchaus etwas abgewinnen. Den schwarzen Peter nun jenen Betrieben, die aktiv für die Lösung des Klimaproblems wirkten, zuzuschieben, ist eindeutig der falsche Weg", so Weinzinger.

"Wir können in Österreich und Europa nicht allein die Bürde des Klimaschutzes auf uns nehmen. Auch andere Industrienationen in Asien und die USA müssen ihre Hausaufgaben in Sachen Klimaschutz machen", schloss Weinzinger.

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