Arbeitsgespräche Vorarlberg - St. Gallen in Viktorsberg

Verkehr, Umwelt, Wirtschaft und Energie im Mittelpunkt

Viktorsberg (VLK) - Die Regierungen von Vorarlberg und St. Gallen kamen vor kurzem in der Gemeinde Viktorsberg zum alljährlichen Arbeitstreffen zusammen. Im Mittelpunkt der freundschaftlichen Gespräche standen Fragen des grenzüberschreitenden Verkehrs. Informationsaustausch gab es auch zu Themen aus dem Umwelt-, Wirtschafts- und Energiebereich, teilten die St. Galler Regierungsvizepräsidentin Karin Keller-Sutter und Vorarlbergs Landeshauptmann Herbert Sausgruber im Anschluss an das Treffen mit.

Im Bereich Verkehr haben sich die beiden Regierungen aus St. Gallen und Vorarlberg über den derzeitigen Stand im Verkehrsplanungskonzept Unteres Rheintal ausgetauscht. "Bis Anfang 2010 sollen umfassende Verkehrslösungen für das Rheintal vorliegen", kündigte Verkehrlandesrat Manfred Rein an. Aktuelle Informationen gab es auch zu der in Vorarlberg geplanten Korridorvignette, zu der die St.Galler Regierung ihre Skepsis deponierte. Auf der Tagesordnung standen zudem Fragen der Angebotsverbesserung und Finanzierung des grenzüberschreitenden Öffentlichen Personennahverkehrs.

Auch über die gefährliche Pflanzenkrankheit Feuerbrand haben sich die Regierungen der beiden Länder ausgetauscht. Gemeinsame Strategien und verschiedene Vorkehrungen zur Eindämmung standen dabei im Vordergrund. "Da der Feuerbrand nicht nur in Vorarlberg, sondern im gesamten Bodenseeraum verstärkt auftritt, ist es nötig, im grenzüberschreitenden Rahmen Lösungen zu finden", erklärte Umweltlandesrat Erich Schwärzler.

Unterschiedliche Standpunkte gab es zwischen den beiden Regierungen beim Thema grenzüberschreitendes Handwerk sowie in der Frage der Nutzung von Atomkraft.

Landeshauptmann Herbert Sausgruber wurde begleitet von Landesstatthalter Markus Wallner, Landesrätin Greti Schmid, den Landesräten Erich Schwärzler, Manfred Rein, Siegi Stemer und Dieter Egger sowie Landesamtsdirektor Johannes Müller. Die St.Galler Regierung war vertreten durch die Regierungsvizepräsidentin Karin Keller-Sutter, die Regierungsrätin Heidi Hanselmann und die Regierungsräte Peter Schönenberger, Josef Keller und Willi Haag sowie durch Staatssekretär Martin Gehrer.

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