Startschuss des Wettbewerbs "Neugestaltung Karlsplatz-Passage"

Europaweit ausgeschriebener Architektenwettbewerb - Erste Zusammenkunft der Jury am 9. April

Wien (OTS) - Mit der ersten Zusammenkunft der Wettbewerbsjury
begann am Mittwoch ein von der Magistratsabteilung 19 und den Wiener Linien europaweit ausgeschriebener ArchitektInnenwettbewerb für die Modernisierung und Neugestaltung der Opern- und Karlsplatz-Passage, dessen Ergebnis im Spätsommer 2008 vorliegen soll. Bereits im Vorfeld wurden die betroffenen LokalbetreiberInnen im Bereich Opern- und Karlsplatz-Passage über das Vorhaben informiert.****

Gegenstand des Wettbewerbs ist ein zeitgemäßes und nachhaltiges Gestaltungskonzept für die in die Jahre gekommene unterirdische FußgängerInnenpassage zwischen Ringstraße und Karlsplatz, beginnend mit der Opernpassage bis zum Ausgang Resselpark. Ziel ist die Schaffung einer hellen und freundlichen Flanierpassage, womit der "missing link" zwischen der Neugestaltung der Kärntner Straße (Baubeginn nach Ende der EURO 2008) und dem Kunstplatz Karlsplatz (Umbau 2007 abgeschlossen) ein neues, ansprechendes Aussehen erhält.

Zum Projekt gehört auch die Neugestaltung der Stationsabgänge zu den Linien U1, U2 und U4. In der Ausschreibung vorgesehen sind u.a. eine Verbreiterung des Zugangs zur U1, ein neuer Standort für die Information und den Vorverkauf der Wiener Linien und ein neues Beleuchtungskonzept.

Besonders Augenmerk bei der Neugestaltung soll den Punkten Brandschutz und Barrierefreiheit geschenkt werden, zudem muss die Modernisierung auch den Grundsätzen des Gender-Mainstreaming entsprechen sowie soziale Aspekte berücksichtigen.

Konstituierende Jury-Sitzung am 9. April

Ein erstes Treffen der Jury fand am Mittwoch statt. Neben ArchitektInnen und StadtplanerInnen gehören ihr u.a. die Bezirksvorsteherin des 1. Bezirks, Ursula Stenzel, ein Vertreter der Wirtschaftskammer sowie der Sucht- und Drogenkoordinator der Stadt Wien, Michael Dressel, und der Geschäftsführer von "departure", DDr. Christoph Thun-Hohenstein - der im Gremium als Experte für "social design" vertreten ist - an.

Bereits im Vorfeld fand eine Informationsveranstaltung statt, bei der die betroffenen LokalmieterInnen über das Vorhaben informiert wurden.

Die Passage Karlsplatz - Daten und Fakten

Die Passage zwischen Kärntner Straße und Oper wird vielfältig und intensiv genutzt. Unterhalb befindet sich mit täglich 200.000 PassantInnen der größte Nahverkehrsbahnhof Österreichs, wo die drei U-Bahn-Linien U1, U2 und U4 zusammen treffen. Darüber hinaus befinden sich Haltestellen der Straßenbahnlinien 1, 2, D, J, 62, 65 sowie der Buslinie 59A und der Badner Bahn am Ring direkt an der Station Karlsplatz. Im nahen Umfeld ziehen die TU Wien, die Kultureinrichtungen beim Karlsplatz, die Staatsoper, der Musikverein und die Kärntner Straße tagtäglich eine Vielzahl von Menschen an. Die Passage beherbergt neben einigen Geschäften und Lokalen auch eine Polizeistation, eine Vorverkaufsstelle der Wiener Linien, das Help-U-Team und eine Streetworker-Station. (Schluss) wh/vl

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