Steinkellner: Integration ja, aber nicht Diskriminierung der Österreicher

FPÖ lehnt Bevorzugung von Einwanderern bei Einstellung im öffentlichen Dienst ab

Linz, 8. April 2008 (OTS) - "Das, was die Landesregierung den Oberösterreicherinnen und Oberösterreichern als Integrationsleitbild vorgeben will, ist ein düsteres Bild. Die Richtlinien für die Unterstützung der seit Jahrhunderten hier lebenden Menschen sind bei weitem nicht so umfangreich wie dieses Leitbild auf mehr als 120 Seiten. Dazu scheinen eklatante Ungleichbehandlungen geplant zu sein - etwa, dass Zuwanderer Vorrang bei der Aufnahme in den öffentlichen Dienst haben sollen", stellte heute FPÖ-Klubobmann LAbg. Mag. Günther Steinkellner in einer ersten Stellungnahme fest.

Im Hinblick auf die ebenfalls geplante zusätzliche Förderung von Migrantenvereinigungen stelle sich die Frage, ob dieses Papier nicht besser "Einwanderungsleitbild" genannt werden sollte. In der vorliegenden Form könne man das nicht akzeptieren.

"Denn wo bleibt die Integration, wenn solche Vereine weiter intensiv dafür gefördert werden, die Sprache und Kultur der Herkunftsländer unter den Einwanderern zu pflegen, anstatt das rasche Erlernen der deutschen Sprache, die Akzeptanz der abendländischen Kultur und die Anerkennung heimischer Traditionen zu unterstützen. Wir leben noch immer in Österreich, und Oberösterreich ist kein multinationales Auffanglager. Es geht um Integration und nicht um den mit Steuergeld geförderten Aufbau von Parallelstrukturen aus Afrika oder Asien mitten in Oberösterreich - mit all den Problemen, die sich durch die völlig andere kulturellen Anschauungen ergeben."

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