Sportstaatssekretär Lopatka gegen Abbruch des olympischen Fackellaufs

Chance eines friedlichen demokratischen Protests für Menschenrechte und Autonomie Tibets soll nicht entzogen werden

Wien, 8. April 2008 (OTS) - "Der olympische Fackellauf soll seine Fortsetzung finden. Natürlich sind die bisherigen Proteste im Sinne des Sports nicht erfreulich, aber sie dienen schon jetzt der Sache der Menschenrechte und der Autonomie Tibets", so Sportstaatssekretär Dr. Reinhold Lopatka auf die jüngsten Überlegungen seitens des IOC, den traditionellen Fackellauf abzubrechen. Das Thema China, Tibet und Menschenrechte sei durch diese öffentliche Plattform in den Blickpunkt der Öffentlichkeit gerückt, wie es vorher nicht der Fall gewesen sei. Lopatka sprach sich daher weiterhin für ein Demonstrationsrecht aus: "Dass das IOC diese Plattform der freien Willensäußerung entziehen will, ist unverständlich. Man kann nicht einerseits daran festhalten, die Olympischen Sommerspiele in Peking auszutragen, andererseits den Fackellauf nicht." Seit 1936 sei der Fackellauf fixer Bestandteil der Olympischen Spiele und biete die "Möglichkeit eines demokratischen Protests, wie er in Peking bis heute nicht möglich ist", so Lopatka abschließend.

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