Land Kärnten leistet weitere Unterstützung für Mieter

LH Haider: Betriebskosten werden in Förderung einbezogen - Kärnten punktet weiter als dynamischer Wirtschaftsstandort

Klagenfurt (LPD) - Für Kärntens Mieter gibt es durch die Wohnbeihilfe neu eine weitere Verbesserung. Wie Landeshauptmann Jörg Haider heute, Dienstag, im Anschluss an die Regierungssitzung sagte, wurde der von Wohnbaulandesrat Uwe Scheuch eingebrachte Antrag einstimmig beschlossen. Danach werden nun auch die Betriebskosten mitgefördert. Der Zuschuss kann maximal 50 Prozent der im Einzelfall in der Mietvorschreibung ausgewiesenen Betriebskosten betragen. Damit gibt es zu den bisherigen Förderungen von bis zu 1.200 Euro pro Familie jetzt 30 bis 50 Euro zusätzlich pro Monat.

Kärnten sei damit weiter sozial aktiv, sagte Haider und erinnerte in diesem Zusammenhang an Maßnahmen wie Billigdieselaktion und Teuerungsausgleich. Kärnten kämpfe als einziges Land wirksam gegen die Teuerungswelle und gegen die Inflation, während andere nur davon reden würden, so Haider.

Weiters informierte der Landeshauptmann über einen Bericht des Kärntner Wirtschaftsförderungs Fonds (KWF) und eine Analyse des Joanneum Research über den Wirtschaftsstandort Kärnten. Kärnten weise eine hohe wirtschaftliche Dynamik auf, sagte der Landeshauptmann. Gerade durch die gezielte Förderpolitik, darunter die Kleinstgewerbeförderung, sei die Jahresarbeitslosigkeit stark abgesenkt worden. Auch die diesjährigen Wintermonate würden seit 25 Jahren die höchste Beschäftigungssituation und niedrigste Arbeitslosigkeit aufweisen. Beim Pro-Kopf-Einkommen liege Kärnten vor Niederösterreich und dem Burgenland und gleichauf mit der Steiermark, sagte Haider. Ähnliches würde auch eine Studie der EU über das regionale BIP bestätigen. Auch hier liege Kärnten vor Niederösterreich und dem Burgenland und würden damit jene Statistiken, die Kärnten unter Einbeziehung Osttirols an den letzten Platz rangieren, Lügen strafen.
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