Gradauer: FPÖ bekräftigt Nein zur Vermögenszuwachssteuer

Wien (OTS) - "Wir Freiheitlichen sind grundsätzlich gegen die Einführung einer Vermögenszuwachssteuer. Diese träfe wieder einmal vor allem den Mittelstand, der ohnedies schon genügend zu Kasse gebeten wird und überwiegend für die Finanzen des Staates aufzukommen hat", so der freiheitliche Budgetsprecher NAbg. Alois Gradauer, stellvertretender FPÖ-Landesparteiobmann in Oberösterreich.

Es gäbe in Österreich mehr als genug ungenützte Potentiale, um bei den Ausgaben zu sparen. "Dafür müsste es grundlegende Änderungen und Einsparungen in der Haushaltsführung geben. Leider hat sich in der Vergangenheit gezeigt, dass diese Regierung vom Sparen nichts hält. Auch 2007 ist es dem Finanzminister gelungen, den Großteil der nicht budgetierten Mehreinnahmen von 3,8 Mrd. Euro durch nicht budgetierte Mehrausgaben von 2,8 Mrd. Euro auch gleich wieder auszugeben", erinnert Gradauer.

"Die Vermögenszuwachssteuer ist vom ersten Tag an ein Pfusch gewesen, weil es dazu weder ein vernünftiges Konzept, noch eine Strategie gegeben hat. Durch diese unausgegorenen Diskussionen wird die Bevölkerung nur verunsichert. Das Damoklesschwert einer rückwirkend eingeführten Vermögenszuwachssteuer schlägt aber dem Fass den Boden aus", betont Gradauer. Die SPÖ falle damit doppelt um, weil es einerseits keine vorgezogene Steuerreform gibt, und andererseits rückwirkende Belastungen für die Bevölkerung gäbe.

"Das ist ein rückwirkender Anschlag auf die Finanzen der Österreicher, den die FPÖ vehement ablehnt", so Gradauer abschließend.

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