Spindelegger für Einführung des Ethikunterrichts

Auftrag, der sich aufgrund gesellschaftlicher Veränderungen ergibt

Wien, 08. April 2008 (ÖVP-PK) „Dem gesetzlichen Bildungsauftrag der Schulen entsprechend ist es höchste Zeit, die Einführung eines verpflichtenden Ethikunterrichts voranzutreiben“, sagte heute, Dienstag, der Zweite Präsident des Nationalrates Dr. Michael Spindelegger. ****

Spindelegger verwies in diesem Zusammenhang auf die Tatsache, dass aufgrund gesellschaftlicher Veränderungen viele Schüler vom konfessionellen Unterricht nicht mehr erreicht werden. „Der Anteil jener, die ohne religiöses Bekenntnis sind, ist größer geworden, außerdem haben viele, auch wenn sie formell noch diesen angehören, keinen Bezug mehr zu den Kirchen.“ Die Vermittlung von Grundwerten, die vom konfessionellen Religionsunterricht unter diesen Voraussetzungen nur mehr zum Teil wahrgenommen werden könne, sei allerdings „unersetzbarer und wichtiger Teil“ eines umfassenden Bildungsauftrages. Daher sei es notwendig, einen Ethikunterricht ergänzend zum konfessionellen Unterricht anzubieten. „Ich bin zuversichtlich und guter Hoffnung, dass sich der Koalitionspartner diesem Anliegen nicht verschließt“, so der Zweite Nationalratspräsident abschließend.

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