Kickl: Gegen monopolisierten Bierpreiswahnsinn im Zuge der EURO 2008

Abzocke bei Public Viewing ungerechtfertigt

Wien (OTS) - Als monopolisierten Bierpreiswahnsinn bezeichnete
heute FPÖ-Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl die Regelung im Zuge der EURO 2008, nämlich dass in Bereichen des sogenannten Public Viewing, also dort, wo Fans auf Großbildschirmen die Spiele der EM verfolgen, ausschließlich Bier der dänischen Marke "Carlsberg" zum mehr als stolzen Preis von 4,20 Euro pro halbem Liter konsumiert werden könne. "Man wundert sich schon sehr darüber, dass die EU sonst überall vehement gegen jedwede Form der Unterdrückung eines freien Wettbewerbs auftritt und hier alle Augen zudrückt", so Kickl.

Es sei ein beschämendes System, wenn im Zuge einer solchen Großveranstaltung nicht heimische Biere kredenzt werden könnten, zumal es ja daran keinen Mangel gäbe. Wenn Dänemark Austragungsort der Veranstaltung wäre, wäre der Einsatz des Dänen-Bieres in Ordnung. Aber so stellt man sich schon die Frage nach der Sinnhaftigkeit. Darüber hinaus stelle der Wucherpreis eine echte Provokation der Konsumenten dar und bestätige die Befürchtungen, dass es im Zuge des Großereignisses auch im erweiterten Umfeld der Austragungsstätten zu Preisexplosionen kommen werde. Beispiele anderer Großveranstaltungen gäben den Beleg dafür, dass solche Teuerungen nach Veranstaltungsende nicht zurückgenommen würden. Kickl wiederholte daher seine Forderung an den zuständigen SPÖ-Konsumentenschutzminister Buchinger, strenge Kontrollen im Hinblick auf Preiserhöhungen durchzuführen, damit neben Fussballfans auch Einheimische nicht schlussendlich Opfer der EURO-Abzocker würden. "Es wird den Minister auf der VIP-Tribüne zwar nur in begrenztem Maß treffen, aber vielleicht denkt er doch noch das eine oder andere Mal an den Durchschnittskonsumenten, der sich sein Fussballerlebnis nicht durch Horrorpreise vermiesen lassen will", schloss Kickl.

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