Weinzinger zu Tibet: Werden Protest ins Parlament tragen

Grüne sehen Propaganda der chinesischen Regierung

Wien (OTS) - "Die Grünen werden ihren Protest gegen die Vorgänge in Tibet morgen ins Plenum des Nationalrates tragen", kündigte die Menschenrechtssprecherin der Grünen, Brigid Weinzinger, an. "Die Lage in Tibet bleibt weiter äußerst besorgniserregend", so Weinzinger. "Die legitimen Protesten in zahlreichen Städten der Welt als Angriff gegen die olympischen Spiele darzustellen, wie die chinesische Regierung dies versucht, kann nur als Propaganda bezeichnet werden", erklärte die Menschenrechtssprecherin der Grünen. "In Tibet werden weiter Menschen verfolgt, unterdrückt und gefoltert. Wer das Einfordern von Menschenrechten als anti-chinesisch und anti-olympisch darstellt, hat die olympische Idee selbst nicht verstanden. ‚Celebrate humanity’ hat sich auch das IOC auf seine Fahnen geschrieben. Menschlichkeit ohne Menschenrechte kann es nicht geben."

Die Grünen fordern eine deutliche Verurteilung der Menschenrechtsverletzungen und Gewaltakte in Tibet durch die Bundesregierung, eine unabhängige Untersuchung der Ausschreitungen in Tibet durch die UNO. Sofortige Aufnahme von Gesprächen zwischen China und dem Dalai Lama über eine echte Autonomie von Tibet entsprechend der chinesischen Verfassung.

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