Rossmann zu Vermögenszuwachssteuer: Mehr Seriosität!

Regierung soll sich mehr an internationalen Standards orientieren - Keine rechtlichen Experimente

Wien (OTS) - "Mehr Seriosität in der Debatte um die Vermögenszuwachssteuer" wünscht sich der Budget- und Finanzsprecher Grünen, Bruno Rossmann. "Unausgegorene Vorschläge lancieren und dann wieder verwerfen, wie dies Finanzstaatssekretär Matznetter derzeit macht, schadet der notwendigen Einführung einer sinnvollen und praktikablen Vermögenszuwachssteuer", so Rossmann. "Die Regierung täte gut daran, sich an internationalen Standards zu orientieren, statt das Rad neu zu erfinden: Rückwirkende Besteuerung ist rechtlich problematisch und technisch äußerst schwierig", so der Budgetexperte der Grünen.

"Österreich braucht eine Besteuerung von Vermögen. Denn international wird Arbeit viel zu hoch besteuert, Vermögen viel zu niedrig. Teil dessen ist auch die Privilegierung von Stiftungsvermögen, woran die SPÖ offenbar nichts ändern will. Im Gegenteil: Der derzeitige Entwurf zum Schenkungsmeldegesetz sieht weitere Steuerprivilegien von Privatstiftungen vor."

Wichtig ist, sich insbesondere dem Finanzvermögen zu widmen und hier den Gewinnen aus Aktienspekulation. "Hier liegt Österreich im internationalen Vergleich weit zurück", so Rossmann. "Aber es zeigt sich, dass SPÖ und ÖVP in der Tat keine Einigung über die Vermögenszuwachssteuer erzielt haben. Sonst würden nicht permanent neue Vorschläge in die Öffentlichkeit getragen werden."

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