ARBÖ: Bewusstseinsbildung, Information und mehr gegenseitiges Verständnis sollen Radfahren sicherer machen

Steigerung der Radfahrerunfälle im Vorjahr gehen ausschließlich auf Verlängerung der Radsaison zurück

Wien (OTS) - Bewusstseinsbildung, Information und mehr
gegenseitiges Verständnis sollen das Radfahren in Österreich sicherer machen. "Wer ein Hirn hat, soll es beim Radfahren mit einem Helm schützen. Der ARBÖ setzt hier auf Freiwilligkeit statt auf Zwang. Die Praxis zeigt, dass ohnehin sehr viele Radfahrer zum Helm greifen", stellt ARBÖ Geschäftsführer Leo Musil fest. Da eine Erhöhung der Radfahrer-Quote in Österreich angepeilt wird, muss es den Verkehrsteilnehmern in Zukunft gelingen, mehr gegenseitiges Verständnis zu entwickeln. Das gilt insbesondere zwischen Rad- und Autofahrern.

Förderlich für ein gegenseitiges Verständnis ist gesichertes Wissen über die speziellen Verkehrsregeln. "Radfahrern ist es erlaubt, sich vor Kreuzungen durch die Autokolonnen durchzuschlängeln, aber nur wenn dafür ausreichend Platz vorhanden ist. Autofahrer, die das wissen, ärgern sich nicht darüber. Umgekehrt wissen die wenigsten Radfahrer, dass sie auf Gehsteigen und Zebrastreifen ihr Gefährt nur schieben, aber nicht darauf fahren dürfen", nennt der ARBÖ-Geschäftsführer als Beispiel.

Eine Analyse der verletzten Radunfälle im vergangenen Jahr zeigt jedenfalls eindeutig, dass die höhere Anzahl der Radunfälle auf die längere Radfahrsaison zurückzuführen ist. In den ersten vier Monaten von Jänner bis April 2007 (als eigentlich kein Winter stattfand) sind 1386 Radfahrer verunglückt, 690 mehr als in den vier Monaten des Jahres zuvor, als strenger Winter herrschte. ARBÖ-Mitglieder sind auf der sicheren Seite. Der ARBÖ bietet in Verbindung mit jeder Mitgliedschaft automatisch eine kostenlose Radfahrerhaftpflicht Versicherung.

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