Manager fordern: Vernünftig sparen statt Steuern erfinden!

WdF: Nicht umverteilen, Einsparungspotentiale endlich wahrnehmen

Wien (OTS) - "Zur aktuellen Steuerdebatte kann man aus Sicht der Führungskräfte nur bedauernd den Kopf schütteln", fasst KR Viktor Wagner die Debattenbeiträge der diversen Politiker, Experten und Kommissionen zusammen. Aus Sicht des stv. Bundesvorsitzenden des Wirtschaftsforums der Führungskräfte (WdF) gibt es grundsätzlich drei unterschiedlich belastende Möglichkeiten eine Verbesserung zu erzielen:

1. Steuererhöhungen für einige zugunsten Steuerreduzierungen für Andere 2. Steuerreduzierungen für einige zugunsten Steuererhöhung für Andere 3. Sinnvoll sparen und bereits ausgearbeitete Vorschläge der Aufgabenreformkommission durchsetzen

Unser Gesundheitssystem, das man mit der Vermögenszuwachssteuer sanieren will, kostet rd. 30 Milliarden Euro, das Defizit der Krankenkassen beträgt ca. 300 Millionen Euro. "Dieses eine Prozent muss mit vernünftigen Einsparungen leichter zu sanieren sein, als mit Umverteilungen bzw. neuen Belastungen", fordert der Steuerfachmann des WdF, Dr. Hannes Füreder. Denn die Vorschläge dazu lägen auf dem Tisch, sie wurden in der Aufgabenreformkommission im Auftrag der Bundesregierung, in der das WdF sehr aktiv mitgearbeitet hat, definiert. Allerdings sind diese nicht oder nur halbherzig erfüllt worden.

Insbesondere der wesentliche Punkt, dass die Länder die Einsparungsmodelle endlich umsetzen, wurde nur mäßig berücksichtigt. Die effizienteste Chance Kosten einzusparen ist, dass der Finanzminister im Zuge des Finanzlastenausgleichs den Ländern weniger Geld zuteilt, sodass diese gezwungen werden zu sparen! Dass dies aufgrund unserer herrschenden Machtstruktur nicht einfach ist und sich ein Landeshauptmann ungern etwas vom Finanzminister vorschreiben lässt, weiß der Realpolitiker. Trotzdem wäre es hoch an der Zeit, dass man sich endlich "Sparen statt Umverteilen" als Ziel setzt! "Der Steuerzahler hat sich verdient, dass in erster Linie gespart wird", so Wagner und Füreder abschließend.

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