St. Anna Kinderkrebsforschung startet Projekt

Wissenschaftskommunikations-Projekt "Forschen heilt Krebs" soll Erfolge der Kinderkrebsforschung kommunizieren

Wien (OTS) - Die St. Anna Kinderkrebsforschung startet ein zweijähriges Projekt mit EU-Förderung. In der Vorwoche hat die St. Anna Kinderkrebsforschung den erfolgreichen Abschluss mit der Europäischen Kommission für das Wissenschaftskommunikationsprojekt "Forschen heilt Krebs" bekannt gegeben. Ziel ist es, komplexe Aspekte der Kinderkrebsforschung verständlich weiterzuvermitteln, weiters sollen auch junge Menschen für Forschung begeistert werden.

Die EU wird laut Aussendung der St. Anna Kinderkrebsforschung das Projekt mit 618.000 Euro durch das 7. EU-Rahmenprogramm (RP7) fördern. Projekt-Koordinator ist Univ.-Prof. Helmut Gadner, Leiter der St. Anna Kinderkrebsforschung und ärztlicher Direktor, St. Anna Kinderspital. Zum Projekt-Team gehören die Deutsche Kinderkrebsstiftung, das St. Anna Kinderspital und die Otto Pammer Filmproduktion. Gemeinsam soll die "Erfolgsgeschichte der Kinderkrebsforschung" vermittelt werden.

Bis zum März 2010 kommen vielfältige Maßnahmen zum Einsatz. Neben einem Web-Portal und einer TV-Dokumentation wird es Fachtagungen und Sportveranstaltungen mit ehemaligen Kinderkrebspatienten geben. Mit all diesen Maßnahmen möchte das Projekt-Team "Nicht-Betroffene informieren und sensibilisieren", Betroffene sollen die Aktionen als "Signale der Hoffnung" verstehen, die "Mut machen".

Eine der größten Errungenschaften der medizinischen Forschung ist es, dass heute mehr als 75 Prozent der krebskranken Kinder und Jugendlichen geheilt werden können, sagt die St. Anna Kinderkrebsforschung. - "Der Schlüssel zum Erfolg sind verbesserte Therapieoptionen, die internationale Vernetzung der Kinderkrebszentren und rasante Fortschritte in der Labor- und klinischen Forschung."

Rund 250 Kinder und Jugendliche erkranken in Österreich jährlich an Krebs. In Deutschland verzeichnet man pro Jahr etwa 2.000 neu diagnostizierte Fälle. Weltweit sind rund 250.000 Heranwachsende unter 15 Jahren betroffen. Am häufigsten erkranken die jungen Patienten an Leukämien (Blutkrebs) gefolgt von Hirntumoren und Lymphknotenkrebs.

o Weiterführende Informationen: www.forschenheiltkrebs.at

rk-Fotoservice: www.wien.gv.at/ma53/rkfoto/

(Schluss) hol

Rückfragen & Kontakt:

PID-Rathauskorrespondenz:
www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/
Matthias Holzmüller
Presse- und Informationsdienst
Tel.: 4000/81 887
E-Mail: matthias.holzmueller@extern.wien.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRK0009