LIF: Ethikunterricht ist kein Ersatzprogramm

Zach lehnt ÖVP-Vorschlag ab

Wien (OTS) - Der von den Liberalen bereits seit den neunziger
Jahren geforderte verpflichtende Ethikunterricht wird von der ÖVP bloß als "nachrangiger" Ersatz für den Religionsunterricht vorgeschlagen. "Damit werden die SchülerInnen gezwungen, sich zwischen Religionsunterricht und Ethikunterricht entscheiden zu müssen", kritisiert LIF-Bundessprecher Alexander Zach. Es gehe vielmehr darum die Grundwerte einer demokratischen offenen Gesellschaft an alle SchülerInnen zu vermitteln, egal welcher Religion sie angehören, daher werde der Liberale den Initiativantrag der ÖVP ablehnen.

Weiters stelle sich die Frage, welche LehrerInnen den Ethikunterricht führen werden. "Es bedarf mit Sicherheit eigens ausgebildeter LehrerInnen für den Ethikunterricht und nicht die Heranziehung von unterbeschäftigten ReligionslehrerInnen" betont Alexander Zach. Der Ethikunterricht solle keinen Unterricht zweiter Klasse darstellen, sondern eine Ergänzung zum Religionsunterricht.

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