Replik der BIG zur OTS0202 von heute: "Moser: Rechnungshof wird zur Verschwendung gezwungen"

Wien (OTS) - Die Bundesimmobiliengsellschaft (BIG) ist Eigentümer des Amtsgebäudes in der Dampfschiffstrasse 2 (Mieter Rechnungshof). Derzeit wird dieses Gebäude saniert.

Grundsätzlich wird das Thema Energieeffizienz bei der BIG groß geschrieben. So ist die BIG neben Berlin der größte Contracting Auftraggeber Europas. Alleine dadurch werden pro Jahr rund 17.500 Tonnen Co2 eingespart.

Das Procedere bei der Planung von Generalsanierungen, nachdem die BIG per Gesetz wirtschaftlich zu agieren hat, ist prinzipiell immer gleich. Zuerst werden die Maßnahmen angesetzt, bei denen die Kosten gering und der dadurch erzielte Nutzen hoch sind.

Die bestehende Fassade des Rechnungshofes ist aufgrund des vergleichsweise intakten technischen Zustandes nicht zwangsweise zu erneuern. Stellt man die dafür notwendigen Investitionen den Einsparungen gegenüber, errechnet sich daraus eine Amortisationszeit von rund 60 Jahren.

Aus diesem Grund wurde beim Rechnungshof auf folgende Maßnahmen gesetzt:

  • Die gesamten Haustechnikanlagen werden energietechnisch optimiert und regeltechnisch so gesteuert, dass eine optimale Energieausnützung erfolgt.
  • Sämtliche Büroeinheiten werden mit Präsenzsteuerung ausgestattet, sodass bei Nichtbenützung der Räumlichkeiten kein unnötiger Verbrauch von Heizung, Kälte und Beleuchtungsenergie erfolgt.
  • Die Kälteanlage wurde mit COP-optimierten Fabrikaten geplant, zur Speicherung von Energie wird ein Energiespeicher errichtet, der sowohl für die Übergangszeitkühlung mit geringem Leistungsbedarf, als auch für Spitzenlastabdeckung eingesetzt wird. Bei Entladung des Energiespeichers ist kein bzw. nur ein reduzierter Betrieb der Kältemaschinen erforderlich, wodurch der Stromverbrauch massiv verringert wird. Die Ladung erfolgt entweder mittels Freecoolingsystem oder mit billigem Nachtstrom.
  • Die Lüftungsanlagen sind auf maximalem Wärmerückgewinnungsgrad ausgelegt und ermöglichen durch die betriebszeitoptimierte Regelung eine Minimierung des Energiebedarfs.
  • Sämtliche Geräte und Verbraucher werden auf den neuesten Stand der Technik gebracht und verbrauchen somit wesentlich weniger Energie als die Bestandsanlagen.

Hochbaulich wird die gesamte Untersicht mit einer zusätzlichen Wärmedämmung ausgestattet.

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Mag. Ernst Eichinger MBA
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