Bures: Mädchen-Internetplattform MonA-Net bietet nun österreichweit Vernetzung und Beratung

Wien (OTS) - Frauenministerin Doris Bures berichtete heute in
einer Pressekonferenz über den bundesweiten Ausbau der Internettplattform MonA-Net. Gemeinsam mit der burgenländischen Landesrätin Verena Dunst und Projektleiterin Jutta Zagler informierte Bures über das Erfolgsprojekt, das nun auf ganz Österreich ausgeweitet wird. MonA-Net bietet Mädchen und jungen Frauen die Möglichkeit, sich über alle Lebensbereiche zu informieren, Rat zu holen, sich untereinander auszutauschen und zu vernetzen.

"Über MonA-Net können sich alle Mädchen und junge Frauen Rat und Hilfe in jeder Lebenssituation holen. Gerade in schwierigen Phasen, bei Gewalt oder Missbrauchsfällen, ist die Online-Plattform eine wichtige erste Anlaufstelle, bei der man anonym bleiben kann. Aber zugleich ist MonA-Net auch eine Beratungsstelle für alltägliche Fragen, zur Bildungs- und Berufsberatung, bei Liebeskummer oder zum Thema Verhütung", so Bures. Der große Zuspruch sei ausschlaggebend dafür gewesen, das Projekt mit Mitteln aus dem Frauenbudget zu unterstützen, um das Angebot auf ganz Österreich ausweiten zu können. Bei der Einführung von MonA-Net im Jahr 2003 habe es zunächst 100 Zugriffe pro Tag im Internet gegeben, heute verzeichnet man 2.600 Zugriffe täglich. "Daran sieht man, wie stark die Plattform in kurzer Zeit gewachsen ist und wie groß das Interesse an Beratung und Vernetzung ist", freute sich die Frauenministerin.

"Uns geht es darum, die Mädchen dort abzuholen, wo sie sich gerne informieren und keine Hemmschwelle haben. Und das ist heute das Internet", so die burgenländische Landesrätin Verena Dunst. Durch die Beratungstätigkeit würden junge Frauen auch eine Unterstützung in Bildungs- und Berufsfragen erhalten: "Eine wichtige Vorarbeit, um die Situation von Frauen auf dem Arbeitsmarkt in Zukunft zu verbessern", betonte Dunst. Neben einer Psychologin stünden bei MonA-Net auch eine Sozialpädagogin und eine Berufs- und Bildungsberaterin zur Verfügung. "Durch MonA-Net gelingt es uns, das Vertrauen der Hilfesuchenden zu gewinnen. Wenn der Kontakt im Internet hergestellt ist, dann trauen sich die Mädchen auch eher, sich direkt an eine Beratungsstelle zu wenden. Unsere Partnereinrichtungen in den einzelnen Bundesländern übernehmen dann die weitere Betreuung", erläuterte die Projektleiterin Jutta Zagler.

Frauenministerin Bures wies abschließend darauf hin, wie wichtig die Vernetzung von jungen Frauen sei: "Sehr oft sind Frauen im Berufsleben mit traditionellen Netzwerken von Männern konfrontiert. Plattformen wie MonA-Net ermöglichen es nun, dass bereits Mädchen ihre eigenen Kontaktnetze aufbauen und erweitern. Auch das ist ein wichtiger Aspekt der Internetplattform, die den Mädchen und jungen Frauen auch bei ihrer beruflichen Entwicklung helfen kann."

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