Silhavy präsentiert Ergebnisse des Online Projektes "jugend2help"

Verwaltungsangebot muss sich an den Bedürfnissen der BürgerInnen orientieren

Wien (OTS) - Einen Bericht über die Umsetzung des neuen Serviceangebotes für Jugendliche zur Gestaltung des Amtshelfers "HELP.gv.at" stellte heute Staatsekretärin Heidrun Silhavy vor. Ziel des Projektes ist es, Jugendliche verstärkt in die Kommunikation mit den Behörden einzubinden, ihnen eine Plattform für ihre Wünsche an eine bürgernahe Verwaltung zu geben und den jungen Menschen vor allem auch neue Beteiligungsmöglichkeiten mit der Politik und der Verwaltung anzubieten. Auf "jugend2help" werden Fragen, die jugendliche BürgerInnen interessieren und bewegen, praxisnahe beantwortet. Mit 444.000 Zugriffen alleine im Jänner stellt der Amtshelfer "HELP.gv.at" europaweit das führende BürgerInnnformationsportal dar. Nun soll es stärker zielgruppenorientiert (Jugend, Senioren) erweitert werden.

"Das österreichische E-Government bietet einfach, schnell und gute Serviceleistungen einer bürgernahen Politik und modernen Verwaltung an. Wir wollen das Verwaltungsangebot noch stärker an den Bedürfnissen der Menschen ausrichten. Daher haben wir dieses Projekt gemeinsam mit dem Unterrichtsministerium, dem Bundesrechenzentrum, der Donauuniversität und der Plattform Digitales Österreich im Bundeskanzleramt entwickelt. Jugendliche möchten nicht bevormundet werden, sondern mitentscheiden. SchülerInnen, StudentInnen oder Lehrlinge wissen selbst am besten was sie wollen. Zudem ist gerade für Jugendliche das Internet von enormer Bedeutung im alltäglichen Leben. Hier informieren sieisich, tauschen sich aus und suchen Rat und Hilfe. Dies sind zwei wesentliche Gründe, die das Bundeskanzleramt dazu veranlassten, den Jugendlichen nicht nur einen eigenen Bereich auf HELP.gv.at einzurichten, sondern sie bei der inhaltlichen Gestaltung mit einzubeziehen und darüber abstimmen zu lassen", so Staatssekretärin Silhavy bei der Präsentation

In mehreren Projektphasen wurden gemeinsam mit Jugendlichen Nutzungskonzepte entwickelt und die Informations bedürfnisse von jungen Menschen in Form von Fragebögen erhoben. Mehr als 1000 Jugendliche wirkten dabei mit. Die in dieser Form erarbeiteten Inhalte werden nun offline wiederum durch Jugendliche begutachtet und überarbeitet. Danach werden sie auf der Servicehomepage HELP online gestellt. Den Wünschen der Jugendliche entsprechend stellen Informationen zu den Bereichen Schule und Beruf, Aus- und Weiterbildung sowie Beihilfe und Vergünstigungen für Jugendlichen, aber auch umweltpolitische Themen und Mobilität Schwerpunkte des neuen Informationsangebotes dar.

Rückfragen & Kontakt:

Cornelia Zoppoth
Pressesprecherin von Staatssekretärin Silhavy
Tel. (01) 531 15 - 2830 od. 0664 /1833937

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