Schwager: "Landeshauptmann-Brief ist blanker Hohn!"

FPÖ-Kärnten vermutet bei offenem Brief des Landeshauptmannes verdeckte Parteiwerbung

Wien (OTS) - "Bei der Landesgeschäftsstelle der FPÖ-Kärnten melden sich angesichts des offenen Briefs von Landeshauptmann Jörg Haider zahlreiche erboste Anrufer, die sich ihren Frust über das BZÖ von der Seele reden wollen", berichtet der Landesparteiobmann der FPÖ-Kärnten LAbg. Franz Schwager. "Viele Kärntner sehen in Haiders Brief einen blanken Hohn. Kärnten ist, was die Arbeitslosigkeit und die Wirtschaftsdaten betrifft Schlusslicht. Dass Kärnten hochverschuldet ist, wird einfach unter den Teppich gekehrt. Bei den 3.000 geschaffenen Arbeitsplätzen handelt es sich vielfach um Teilzeitjobs bei denen vor allem das Lohnniveau von Frauen weiter nach unten gedrückt wird. Dass die Kärntner in eine Armutsfalle gedrängt werden, bekommen sie am eigenen Leib zu spüren", weiß Schwager.

Weiters zeigt sich Schwager auch über den Stil des Briefs sehr verwundert: "Den offene Brief soll angeblich das BZÖ finanzieren, doch dessen Logo sucht man vergeblich. Stattdessen wurde das Logo der Kärntner Landesregierung in unprofessioneller Art verwendet und Haider zieht schon wieder einmal seine Landeshauptmann-Show ab", kritisiert Schwager und er fragt: "Ist Haider zu feig, dass er sich zum BZÖ bekennt?" Der Kärntner FPÖ-Chef fordert, dass das BZÖ sämtliche Zahlungen offen legt. "Andernfalls muss man davon ausgehen, dass es sich bei Haiders Aussendung als Landeshauptmann auf offiziellem Papier um versteckte Parteienwerbung handelt, für die die Kärntner unnötig zu Kasse gebeten werden!"

Sowohl die SPÖ-Pensionisten-Briefe als auch die Briefe des Kärntner Landeshauptmannes seien ein Fall für den Papierkorb, so Schwager, der sich dennoch darüber freut, dass mit solchen Aktionen die erbosten Kärntner zur echt-freiheitlichen FPÖ flüchten.

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