Minderheitswahlrecht

"Die" Minderheit schlechthin wäre das Individuum. Der einzelne Wähler - der einzelne Mandatar innerhalb der eigenen Partei.

Wien (OTS) - Das klassische Mehrheitswahlrecht könnte eigentlich als Minderheiten-Wahlrecht gesehen werden. Wenn jeder Mandatar als persönlicher Stellvertreter von seinen Wählern einzeln bestimmt wird - es dadurch sozusagen 183 "Parteien" im Parlament gäbe - so stärkte dies die einzelnen Abgeordneten, die innerparteiliche Demokratie, vor allem aber die Vertretung der Interessen der Bürger. Ohne Parteien geht es nicht, man sollte sie auch nicht verteufeln - aber gerecht sollte ein Wahlrecht vor allem aber für jeden einzelnen Wähler sein.

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