Weinzinger zu Felderer: Je stärker die Entlastung, desto besser

Hohe Inflation trifft vor allem Mittelstand stark - FPÖ fordert Einführung des Reverse-Charge-Verfahrens

Wien (OTS) - "Je stärker die Entlastung, desto besser." Mit diesen Worten reagierte heute der Landesparteiobmann der FPÖ Oberösterreich und FPÖ-Finanzsprecher, NAbg. Lutz Weinzinger auf die aktuellen Forderungen von Wirtschaftsforscher Felderer, der für eine deutlich größere Entlastung eintritt. "Die aktuell hohe Inflation trifft den Mittelstand besonders stark."

"Die zusätzlich geforderte Entlastung der Bürger soll über die Einführung des Reverse Charge Systems finanziert werden", schätzt Weinzinger, dass durch dieses System dem Staat über 1 Milliarde Euro mehr an Einnahmen zur Verfügung steht, die derzeit dem Staat durch den Vorsteuerbetrug entgehen.
"Beim Reverse-Charge-Verfahren wird die Verpflichtung zur Zahlung der Umsatzsteuer im Geschäftsverkehr zwischen Unternehmen auf den Leistungsempfänger verlagert", erläutert Weinzinger. Unter anderem könne dadurch der sogenannte Karussell-Betrug verhindert werden. "Ist der Leistungsempfänger Unternehmer, schuldet er nach dem Reverse-Charge-Verfahren selbst die Umsatzsteuer für seine Einkäufe, ist aber gleichzeitig zum Vorsteuerabzug im selben Umfang berechtigt."

"Der Vorteil des neuen Systems besteht darin, dass Vorsteuerbeträge in erheblichem Umfang nicht mehr durch das Finanzamt ausgezahlt werden, sondern nur noch verrechnet werden und somit der Betrug nicht von Statten gehen kann. Denn wo kein Geld fließt, kann es auch nicht versickern", forderte Weinzinger abschließend die Einführung des Reverse-Charge-Verfahrens.

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