GBH: Kollektivvertrags-Verhandlungen in der Holzindustrie starten!

GBH fordert mehr Lohn für rund 20.000 ArbeiterInnen

Wien (GBH/ÖGB) - Am kommenden Mittwoch, den 9. April, starten die Kollektivvertrags-Verhandlungen für die Holz- und Sägeindustrie sowie Faser- und Spanplattenindustrie. Die Gewerkschaft Bau-Holz (GBH) wird in diesen Verhandlungen für deutliche Reallohnerhöhungen, aber auch für rahmenrechtliche Verbesserungen für die rund 20.000 ArbeiterInnen in diesen Bereichen eintreten.++++
Verhandlungsleiter der ArbeitnehmerInnengruppe ist wie im vergangenen Jahr Helmut Schnaitl, Betriebsratsvorsitzender der Fa. Kaindl Holzindustrie in Salzburg. "Durch die enormen Kostensteigerungen bei Energie, Verkehr, Wohnen und bei Nahrungsmitteln sind die Ausgaben unserer Kolleginnen und Kollegen deutlich höher, als die `offizielle´ Inflationsrate glauben machen will. Deshalb ist es besonders wichtig, dies mit entsprechenden Lohnerhöhungen abzufedern", so Schnaitl. "Die Beschäftigten tragen mit ihrer Arbeit maßgeblich zum Erfolg der Unternehmen bei. Dafür verdienen sie es, faire Lohnerhöhungen zu erhalten und gute soziale Rahmenbedingungen bei der Arbeit vorzufinden. Dafür kämpft die Gewerkschaft Bau-Holz auch bei den kommenden Kollektivvertragsverhandlungen," ergänzt Johann Holper, Bundesvorsitzender der Gewerkschaft Bau-Holz.

ÖGB, 4. April 2008 Nr. 208

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